| WLAN-Allergiker verklagt seinen Nachbarn |
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| Geschrieben von: Redaktion |
| Mittwoch, 13. Januar 2010 um 12:36 |
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Durch seine „WLAN-Allergie“ wurde seine Lebensqualität drastisch gemindert. Schließlich liegen beide Häuser nur 7 Meter auseinander, weshalb Firstenberg von den elektromagnetischen Wellen nur so überschwemmt werden würde. Deshalb hat er nun seinen Nachbarn verklagt, damit dieser seinen WLAN-Router abschaltet. Durch den Router würde er praktisch obdachlos gemacht werden, da er nur bei Freunden oder im Auto übernachten kann. Auch in ein Hotel kann er nicht ausweichen, da diese ebenfalls mit WLAN ausgestattet sind. Sogar das Handy soll sein Nachbar abschalten, da dieses ebenfalls elektromagnetische Strahlung von sich gibt. Arthur Firstenberg gehört auch zu einer Gruppe von WLAN-Gegnern – er ist sogar deren Sprecher - die gegen öffentliche Hotspots in Santa Fee vorgehen. Sie fordern einen speziellen Schutz gegen die elektromagnetische Strahlung und berufen sich dabei auf ein Gesetz, in dem die Rechte von behinderten Menschen geregelt sind. Auch in England gibt es einen berühmten Fall eines WLAN-Allergikers. Der Brite Steve Müller ist nach eigener Aussage ein Verbannter auf dem eigenen Planeten. Er reagiert empfindlich auf elektromagnetische Strahlung. Die Allergie wirkt sich mit Übelkeit, Schwindel und geistiger Verwirrung aus. Er kann sich weder in Hotels, Zügen oder Bars aufhalten. Er lebt abgeschieden auf dem Land, fern von jeglichen elektromagnetischen Wellen und trägt immer einen WLAN-Detektor mit sich, der ihn vor Hotspots warnt. |
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