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HIV-Infizierte dürfen wieder in die USA PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Freitag, 08. Januar 2010 um 10:44
Über 20 Jahre lang durften HIV-Infizierte nicht in die USA einreisen. Diese Beschränkung ist seit Anfang der Woche aufgehoben. Die Beschränkungen stammen aus dem Jahr 1987 und Barack Obama hatte bereits angekündigt, dass diese Regelung abgeschafft werden soll. Bis jetzt hatten die Betroffenen ein maximales Visum für 30 Tage bekommen.

Die Einreisebeschränkungen für HIV-Infizierte aus dem Jahr 1987 wurden nach vorheriger Ankündigung durch Barack Obama nun abgeschafft. Dieser Schritt wurde durch das Aidsprogramm der Vereinten Nationen (UNAIDS) begrüßt. Nun ist es „HIV-Positiven von diesem Tag an erlaubt, frei in die USA einzureisen“.

Auch verschiedene Menschenrechtsorganisationen zeigten sich überaus erfreut. So erklärte die Organisation Immigration Equality, sie sei „sehr zufrieden“, dass diese „beleidigende Diskriminierungspolitik“ nun vorüber ist. Auch die Organisation Human Rights Campaign, welche sich für die Rechte homosexueller Menschen einsetzt, meldete sich erfreut, dass mit der Aufhebung des Verbots ein „trauriges Kapitel“ im Umgang mit HIV-Positiven Menschen beendet ist.

Durch die 20 Jahre alte Beschränkung durften sich HIV-Infizierte maximal 30 Tage in den USA aufhalten. Somit war Studieren und Arbeiten in den USA für diese Menschen bis jetzt unmöglich. Formell wurde das Verbot bereits im Juli 2008 aufgehoben worden. Da jedoch eine abschließende Regelung fehlte, wurde es vom Gesundheitsministerium nicht angewandt.

Zurzeit ist die Einreise für HIV-Infizierte noch in 57 Staaten der Welt beschränkt. Barack Obama rief die entsprechende Länder auf, ihre Regelungen ebenfalls zu ändern. Südkorea hatte seine Beschränkungen bereits zum 01. Januar aufgehoben.