Geht Amy unter die Modedesigner? Drucken
Geschrieben von: Frauke   
Samstag, den 30. Mai 2009 um 20:46 Uhr
Zu Anfang ihrer extrem vielversprechenden Karriere konnte man noch verstehen das jemand die talentierte Amy Winehouse kopieren wollte. Aber wer will heute noch mit der ausgemergelten, zerfleddert aussehenden und schlampig gekleideten Sängerin in Verbindung gebracht werden? Das britische Modelabel "PPQ" offensichtlich.

Für das soll die 25-Jährige nämlich in Zukunft Klamotten entwerfen. So wird es bei "femalefirst.co.uk" und "Bild" berichtet. In den letzten Monaten war die Sängerin vor allem Oben-ohne unterwegs, oder in zu kurzen Kleidchen aus denen entweder oben oder unten alles rausrutschte. Das scheint die Verantwortlichen bei "PPQ" nicht aus der Ruhe zu bringen.

"PPQ"-Designer Amy Molyneaux sagte die Linie solle aus "High-End-Statement-Pieces" in Amys Stil bestehen. Man wolle gemeinsam mit Amy zum Beispiel Schmuck oder ein Kleid entwerfen. Die Stücke sollen später online erhältlich und eine Homage an Amy´s Look sein.

Eine Homage an Suff, Drogenkonsum, mangelnde Körperpflege und unzureichende Bekleidung? Na das wird ein Spass. Zwar hat Amy mit ihrem 50er-Jahre Retrolook und Beehive einst sogar Modezar Karl Lagerfeld inspiriert, aber inzwischen sieht sie die meiste Zeit eher aus wie eine obdachlose Trinkerin. Ob sich damit wohl Geld verdienen lässt?

Vielleicht möchte man bei "PPQ" an den Erfolg der Kollegen von "Topshop" anschliessen, die schon seit Jahren Modeikone und Model Kate Moss für eine Kollektion verpflichtet haben und damit sehr erfolgreich sind. Um  die gab es zwar auch Skandale, doch so schlimm wie um Amy steht es um Kate lange nicht.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Mai 2009 um 21:20 Uhr