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Capri – Sonne ist ungesund PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Patricia Jane   
Freitag, 29. Mai 2009 um 09:57
Foodwatch macht sich Feinde. Dabei versucht die Verbraucherorganisation die Konsumenten vor ungesunden Produnkten zu warnen. Die Firma aus Berlin ist vielen Leuten bekannt. Foodwatch prüft bekannte Marken auf ihre Qualität. Oft schneiden Top – Produkte aus dem Supermarkt sehr schlecht ab bei diesen Test. Deen Konzernriesen ist die Organisation schon lange ein Dorn im Auge. Niemand will, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt wenn es schädlich für das Geschäft  ist.

Foodwatch schert sich nicht um die Umsätze der großen Namen der Nahrungsmittelindustrie. Die Vebraucherorganisation führt Tests durch, um zu prüfen ob die Artikel wirklich so gut und bedenkenlos sind, wie sie immer angepriesen werden.

Capri – Sonne, der Werbeknüller, erzielte eine ganz schlechte Note. Dieses Getränk ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Die Prüfer fanden nun aber heraus, dass der Saft zu viel Zucker enthält und somit sehr ungesund ist.

Zudem gibt es mehr Frucht – Aroma als richtige Früchte in diesem Getränk. Es gibt kaum echtes Obst, stattdessen werden Konzentrate benutzt, um den Geschmack so realistisch wie möglich darzustellen. Richtige Orangen gibt es nicht, nur ein Bruchteil der Saftes ist natürlich.

Capri – Sonne tarnt seinen viel zu hohen Zuckergehalt. Die Leute sollen das gut beworbene Produkt natürlich weiterhin kaufen. Aus diesem Grund sind die Nährwertangaben auf der Verpackung sehr unvollständig. Dort kann man nicht nachlesen wieviel Zucker dieses Produkt enthält.

Foodwatch kritisierte dieses Weglassung wichtiger Angaben. Wenn manch ein Konsument wüsste, dass er puren Zucker trinkt, würde er sicherlich ein anderes Getränkt auswählen. Die Produzenten tarnen Capri – Sonne. In der Werbung sieht alles immer total unbedenklich und gesund aus. Viele glauben was ihnen im Fernsehen vorgesetzt wird und schauen nicht nach. Ohne Nährwertangaben kann man nicht wissen, was man in den Händen hält.

Die Organisation handelt getreu dem Motto: „ Foodwatch entlarvt verbraucherfeindliche Praktiken der Lebensmittelindustrie und kämpft für das Recht der Verbraucher auf sicheres und gutes Essen. Gemeinnützig und unabhängig. Damit wir nicht länger abgespeist werden.“

                     

Der Slogan von Capri – Sonne lässt nicht erahnen, was dahinter steckt:„Sie wissen, wie wichtig gesunde Ernährung für einen perfekten Start ins Leben ist. Wir

wissen es auch.“

 

Auch im Fernsehen sieht man nur lachende Kinder die ihren Durst mit der Capri – Sonne stillen. IN der Werbung betont man, dass es viele gesunde Früchte in diesem Fruchtsaft git. Die Wahrheit sieht anders aus. Capri- Sonne ist nicht gesund sondern einfach nur süß. Ganze 6 Würfelzucker beinhaltet ein Trinkpäckchen. Foodwatch kritisiert, dass es nicht zu erkennen ist: „Das können Eltern jedoch beim Einkauf nicht erkennen, denn Capri-Sonne verschweigt die Nährwerte auf der Verpackung – unverantwortlich bei einem Getränk für Kinder.

Dabei sind gerade Erfrischungsgetränke wie Capri-Sonne einer der bedeutendsten

Risikofaktoren für Übergewicht bei Kindern.“

 

Es handelt sich bei der großen Werbekampagne um einen riesigen Fake. Statt Obst gibt es hier nur Konzentrate und Zusatzstoffe und Zucker en masse. Gesund ist Capri – Sonne keinesfalls. Die Verbraucherorganisaton hat die Zutaten unter die Lupe genommen: „Gerade einmal 7% stecken in der Capri-Sonne, das sind etwas

mehr als zwei Esslöffel pro Packung. Dazu kommen 5% Zitronensaft. Für den

Geschmack sorgt dann auch nicht Orangensaft, sondern vor allem Aroma.“

 

Was macht man also, wenn einen der Durst auf ein süßes Getränk packt? Zunächst mal auf die Nähwertangaben schauen. Und wenn diese nirgends zu finden sind, sollte man einen großen Bogen um das Getränk machen.