Heilfasten – Körperentgiftung für ein neues Lebensgefühl Drucken
Geschrieben von: Tanja Tasci   
Montag, den 25. Mai 2009 um 11:54 Uhr

Das Fasten als Entschlackung und Entgiftung für den Körper sollte nicht mit einer Diät verwechselt werden. Regelmäßiges Fasten bringt den Körper wieder in Schwung und sorgt für ein neues Lebensgefühl.

Fasten, fast in jeder Religion gibt es Fastenzeiten, doch das Fasten hat nicht in der Religion seinen Ursprung, sondern das Fasten wurde schon seit jeher zur Entgiftung des Körpers genutzt, umso den Körper fit und gesund zu halten. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper – dieser Leitsatz gilt in allen Kulturen und so ist auch das Fasten in allen Kulturen ein Thema.

Das Heilfasten wurde schon in den frühen Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte durchgeführt, denn hier waren häufig Menschen durch Missernten zum Hungern gezwungen. Heute gibt es keine Hungersnöte mehr und so kennt der Körper keine Nahrungsknappheit mehr und so wird der Körper häufig von zu vielen Genussmitteln überflutet. Gerade die sogenannten Zivilisationskrankheiten entstehen häufig durch einen Überfluss an jeglichen Genussmitteln und an jeglicher Nahrung.

Das Heilfasten ist somit heute zu einer bewussten Entscheidung geworden. Durch das Fasten entstehen ein neues Körpergefühl und ein neues Bewusstsein im Umgang mit Lebensmitteln und Genussmitteln. Durch den Verzicht fester Nahrung über einen gewissen Zeitraum, entsteht wieder ein natürlicher Umgang mit Nahrung und man lernt wieder erneut zu spüren welche Nahrungsmittel vom Körper benötigt werden und welche Nahrungsmittel für den eigenen Bedarf unnötig sind. Bei Kleinkindern herrscht hier noch das natürliche Gespür, was in den meisten Fällen bis zum Eintritt in den Kindergarten aberzogen wird.

Viele Kleinkinder greifen sehr bewusst zu den Nahrungsmitteln die gerade vom Körper benötigt werden. Durch Geschmacksverstärker und unserem Überangebot an Nahrung wird die Wahrnehmung immer mehr geschwächt, bis letztlich die Nahrung unbewusst zu sich genommen wird. Gerade der Überfluss und das Unbewusste Essen führt letztlich zu Übergewicht und körperliche Einschränkungen. Die Lebensqualität lässt mit einer unbewussten Ernährung stark nach und viele Erkrankungen sind heute auf das Überangebot von Nahrung zurück zu führen.

Das Heilfasten mit flüssiger Nahrung sorgt für eine gründliche Reinigung des Körpers. Sow wird der Darm entschlackt und die Organe und Körperfunktionen werden regeneriert und der Selbstheilungsprozess kommt in Gang. Durch die Umstellung die der Körper durch das Heilfasten erlebt, werden nachgewiesenermaßen eine Vielzahl von Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen geheilt. Durch den Heilungsprozess der durch das Fasten in Gang kommt, wird das Fasten als Heilfasten bezeichnet und ist auch in der Schulmedizin anerkannt.

Um einen langfristigen Effekt zu erzielen, sollte das Heilfasten zweimal jährlich begangen werden. Durch das Fasten ohne feste Nahrung kommt neben dem Reinigungsprozess und der Regeneration des Hormonhaushalts auch zu einer neuen Wahrnehmung des eigenen „Ich“. Durch das Fasten und die intensivere Wahrnehmung während des Fastens entdeckt man das verborgene Ich und macht eine Reise tief in das eigene Innere und zu den eigenen Gefühlen. So wird die Zeit des Fastens gleichzeitig zur Zeit der Besinnung. Automatisch zieht dies auch eine geschärfte Wahrnehmung nach sich und Kreativität und Glückseligkeit finden plötzlich wieder einen Platz im Alltag.

Besonders empfehlenswert ist das Heilfasten bei Befindlichkeitsstörungen, chronischen Leiden wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, erhöhter Blutfettspiegel und Cholesterin, Diabetes, Verstopfung, Blähungen, Durchfall, Magen- und Darmerkrankungen, Asthma, Rheuma, Gicht, Migräne, Krampfadern, Leber- und Gallenblasenentzündungen, Allergien, Hauterkrankungen, Gelenkbeschwerden, Bandscheibenleiden, Psychovegetativer Erschöpfung und natürlich auch bei Übergewicht und einem geschwächten Immunsystem. Grundsätzlich stärkt das Heilfasten das Wohlbefinden und steigert die Leistungsfähigkeit dauerhaft.