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Kokain in Red-Bull-Cola PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Frauke   
Sonntag, 24. Mai 2009 um 19:21
Nach den jüngsten Meldungen, könnte sich eine ganz neue Zielgruppe für die Cola der Marke "Red Bull" interessieren. Deren Verkauf wurde nämlich nach der Entdeckung von Spuren der illegalen Droge Kokain im Getränk bereits in mehreren deutschen Bundesländern eingestellt.

Nach Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Rheinland-Pfalz,Hessen und Niedersachsen, folgte heute ein Verkaufsverbot in Bayern. Der spektakuläre Fund wurde beim nordrhein-westfälischen Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit gemacht. Dort hatte man den legalen Softdrink einer Analyse unterzogen und Verunreinigungen durch Kokain entdeckt. Diese Entdeckung hatte man an die zuständigen Stellen aller deutschen Bundesländer weitergegeben. Dort wurde dann entschieden, ob "Red Bull Cola" weiterhin im jeweiligen Bundesland verkauft werden darf, oder nicht.

Aber wie kommen die Spuren von Kokain in die Cola? Wie der Name des Konkurrenzproduktes "Coca Cola" erahnen lässt, werden zur Herstellung der Limonade tatsächlich Extrakte aus den Blättern der Cocapflanze verwendet. Eben die Blätter des immergrünen Strauches, die auch den Grundstoff zur Herstellung der illegalen Droge Kokain liefern. Da Cola aber eigentlich ein legales Lebensmittel und keine illegales Rauschmittel ist, wird das Extrakt zur Herstellung von Cola "dekokainiert".

Darauf beruft man sich auch im Hause "Red Bull". "Dekokainierte Cocablatt-Extrakte werden weltweit als Aroma in Lebensmitteln eingesetzt", zitierte die "Frankfurter Neue Presse" am Samstag ein Statement, das man beim Unternehmen ausrichten ließ. Vermutlich wird man beim Unternehmen nun selber verschiedene Chargen des Produkts testen, um sich abzusichern.

Wer jetzt Hamsterkäufe an "Red Bull Cola" in den Bundesländern plant, in denen die Dosen noch offiziell verkauft werden dürfen, um sich einen ordentlichen Rausch anzutrinken, wird vermutlich kein Glück haben. Wie beim "Berliner Kurier" berichtet wird, haben viele Supermärkte das Getränk sicherheitshalber bereits aus den Regalen genommen.

Vermutlich sind die Spuren an Kokain in der Cola ohnehin so gering, das man sich einen beachtlichen Wasserbauch antrinken müsste, um die Kokainmenge einer Line zusammen zu bekommen. So das einem bestimmt vor lauter Zucker höllisch schlecht wird und man kotzen muss, bevor irgend ein Rauschzustand einsetzt.