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Natürliche Hilfe bei Menstruationsbeschwerden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tanja Tasci   
Samstag, 16. Mai 2009 um 20:34

Eines der wohl meist verordneten Arzneibestandteile bei Menstruationsbeschwerden ist heute schon der Mönchspfeffer. Die Früchte des Mönchspfeffers haben es in sich und bieten eine komplexe und effiziente Wirkweise.

Welche Frau kennt es nicht? Schon vor der Menstruation machen sich monatlich immer wieder Beschwerden breit. Zum einen ist Frau häufig überreizt und auch Wassereinlagerungen gehen auf die Nerven, zusätzlich noch Unterleibsschmerzen und viele Frauen leiden zusätzlich an Rückenschmerzen. Wer hier einfach nur zum Schmerzmittel greift, der tut sich nichts Gutes, denn diese lindern nur die Schmerzen, aber wirken nicht entkrampfend und so kommt mit nachlassen der Wirkung des Schmerzmittels häufig sofort der Schmerz zurück. Viele Frauen werden durch die Menstruationsbeschwerden stark in ihrem Alltag beeinträchtigt und auch die Nachtruhe wird häufig durch die Schmerzen stark beeinträchtigt.

Doch Hilfe kommt bei Menstruationsbeschwerden aus der Natur. Die Früchte des Mönchspfeffers, einem weidenartigen Strauch der im Mittelmeerraum beheimatet ist, wirken sehr effektiv bei Menstruationsbeschwerden. Schon im Mittelalter würzten Mönche ihre Speisen kräftig mit den Samen der Pflanze, denn diese waren ähnlich dem Pfeffer. Der Hintergrund war, dass durch den Genuss von Mönchspfeffer die fleischlichen Begierden der Mönche gezähmt werden sollten und so wurden auch Mönchspfefferzweige genutzt um die Klosterzellen auszuräuchern und die Matratzen wurden mit dem Laub des Mönchspfeffers gefüllt. Moderne Studien belegen allerdings das genaue Gegenteil, denn geringe Dosen des Mönchspfeffers sollen sogar luststeigernd wirken.

Das Extrakt der Früchte des Mönchspfeffers hat jedoch heute seinen festen Platz in der Medizin gefunden. Speziell im Bereich der Menstruationsbeschwerden wird Mönchspfeffer erfolgreich seit Jahren eingesetzt, aber auch bei Störungen des Zyklus und bei dauerhaftem Spannungsgefühl der Brüste. In der Medizin wird der Wirkstoff aus der Mönchspfefferfrucht als Agnus-Castus bezeichnet und auch diese Präparate bestehen aus mehreren Wirksubstanzen. Hierunter befinden sich ätherische Öle, Fettsäuren und Flavonoide. Welcher Bestandteil des Mönchspfeffers letztlich die gewünschte Wirkung bringt ist bis heute leider noch nicht endgültig geklärt, doch die Wirkweise ist sehr effektiv.

Heute erhält man Mönchspfefferpräparate als Kapseln, Filmtabletten oder Tropfen und häufig werden diese auch von Frauenärzten verordnet oder empfohlen, denn die Präparate sind meist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Doch wer auf schnelle Wirkung hofft, der muss enttäuscht werden, denn gerade bei einem ungleichmäßigem Zyklus dauert es häufig Monate der Einnahme bis sich der Zyklus wieder im Lot befindet. Doch viele Frauen berichten auch über eine schnellere Wirkweise.

Selbst in den Wechseljahren wirkt der Mönchspfeffer positiv auf den Zyklus und so sind die Präparate sehr beliebt. Selbst bei einem unerfüllten Kinderwunsch begünstigt der Mönchspfeffer die Empfängnis, denn er bereitet die Gebärmutter optimal auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vor und viele Frauen berichten von erfolgen nach der Behandlung mit Mönchspfefferpräparaten.

Anstatt den Körper mit unnötigen Hormongaben zu belasten ist Mönchspfeffer eine gute Alternative und sehr bewährt. Wer die Einnahme Plant sollte dies mit seinem Frauenarzt absprechen, da dadurch eventuell sogar die Einnahme von weiteren Medikamenten unnötig wird. Gerade in modernen Praxen wird allerdings auch von vielen Ärzten auf Mönchspfefferpräparate gesetzt und so kommen viele Frauen auf die ärztliche Empfehlung hin dazu Mönchspfeffer einzunehmen und so ihren Zyklus positiv zu beeinflussen.