| Eine Schülerfahrt nach Auschwitz endete böse |
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| Geschrieben von: Patricia Jane |
| Freitag, 15. Mai 2009 um 14:13 |
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Auf dem Weg nach Auschwitz haben sich mehrer Schüler eines österreichischen Gymnasiums antisemitisch geäußert. Nun droht ihnen der Schulausschluss. Sie hätten ihre Worte mit Bedacht wählen sollen. Zumal die Schüler wussten wohin dieser Ausflug ging. Einige von ihnen konnte ihre vorlaute Klappe nicht halten und machten sich lustig. Sie verwendeten rassistischen und antisemitische Ausdrücke. Aus diesem Grund wurden sie vorzeitig nach Hause geschickt.
Über 400 Schüler nahmen an dieser Reise Teil. Sie alle besuchen ein Gymnasium in der österreichischen Hauptstadt Wien. Die Organisation MORAH veranstaltete diesen Ausflug um der jungen Generation die Gräuel der Nazizeit näher zu bringen. Die Reise begann ohne große Probleme. Doch als die Schüler in Ausschwitz ankamen, begannen die ersten Leute mit unpassenden Kommentaren um sich zu werfen. Als die Gruppe eine der Gaskammern besuchte, in der Menschen verbrannt worden waren, eskalierte die Situation.
Einige Schüler verstanden den Ernst der Lage nicht und rissen Juden – verachtende Witze. Sie nahmen die Holocaust Opfer nicht Ernst und benahmen sich total daneben. Die Zeitung `Der Standard` druckte einige der Aussagen in ihrer Ausgabe ab: „Es muss einen Grund geben, warum alle die Juden umbringen wollten. Die Juden gehören ganz einfach vergast.“
Leute, die so etwas sagen, gehören eingesperrt. Vielleicht haben diejenigen im Unterricht nicht aufgepasst. Solche Aussagen traut man den `höhergebildeten` Gymnasiasten eigentlich gar nicht zu. Die verantwortlichen Lehrer versuchten die Situation unte Kontrolle zu bringen. Doch bei so vielen Schülern fiel es natürlich schwer. Die Jugendlichen waren im Alter zwischen 15 und 17 Jahren.
Sofort schaltete sich der Stadtschulrat ein. Die Räte zerbrechen sich den Kopf was sie in dieser Situation tun sollen. Zurzeit müssen sich einige Schüler und Lehrer, die an der Reise teilgenommen haben, einer Befragung unterziehen. So soll festgestellt werden, wer die schuld trägt. Fest steht, dass die Jugendlichen mit der bösen Zunge eine Strafe erwarten können. Sie könnten sogar von der Schule fliegen.
Auch die verantwortlichen Lehrer werden in die Mangel genommen. Schließlich sind sie für den Stoff verantwortlich gewesen. Falls er falsch vermittelt wurde, müssen sich die Lehrer der Verantwortung stellen. Disziplinarmaßnahmen können also folgen. Der Schuldirektor schämt sich für diesen Vorfall. Dem österreichischen Sender ORF gegenüber wollte er kein Statement abgeben.
Olivia Pixner-Dirnberger von der MORAH sieht sich nun dazu berufen, die Gesellschaft wachzurütteln. Dieser Fall von Ignoranz zeigt auf, dass Antisemitismus immer noch vorhanden ist. Immer noch gibt es viele Leute die mit rassenfeindlichen Gruppen sympathisieren. Es ist wichtig aufzuklären und der Jugend zu zeigen, dass jeder Mensch gleich viel wert ist. Dieser Vorfall ist der erste seiner Art. Bisher kam es noch nie vor, dass Schüler am Ort des Geschehens so judenfeindliche Dinge von sich gaben. |
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