| Tom Hanks exclusiv über Illuminati |
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| Geschrieben von: Patricia Jane |
| Donnerstag, 14. Mai 2009 um 08:56 |
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Die Fortsetzung zu `Der Da Vinci Code` wurde sehnlichst erwartet. Dan Brown lieferte die Romanvorlage zum spannenden Film. Tom Hanks übernimmt wieder die Rolle des Harvard – Professors Robert Langdon und begibt sich nach Rom. Die Illuminati töten einen Wissenschaftler und legen eine Spur die Langdon nach Rom führt. Langsam findet er heraus, dass es sich bei den Illuminati um eine mysteriöse Gruppe handelt, die für ihre Zwecke sogar Kirchenoberhäupter ermordet. Tom Hanks alias Robert Langdon macht sich auf die Suche nach Hinweisen, um die Geheimnisse aufzudecken.
Natürlich darf die Action im neuen Streifen nicht zu kurz kommen. Hanks versichert, dass es nicht langweilig wird: „Es ist nicht so, dass Langdon sich ein Maschinengewehr greift. Er schießt tatsächlich mit einer Waffe, aber nur um ein Fenster zu zerbrechen. Das ist alles. Im Film läuft die Zeit ab, nicht nur, dass die Antimaterie-Bombe explodieren könnte, nein, es findet ja auch die Papstwahl statt. Robert Langdon muss den Pfad der Illuminati-Morde vor der Wahl stoppen, wenn er es nicht schafft bedeutet es, dass die Papstwahl unterwandert wurde.“
Krimi, Action, unlösbare Rätsel – dies ist eine perfekte Mischung für einen hochspannenden Film. Für Romantik bleibt aber keine Zeit. Der Hauptdarsteller verrät, dass er mit seiner Filmpartnerin trotzdem sehr gut zurecht gekommen ist. Er bedauert es zwar, dass es keinen Liebesszenen gibt, doch die haben vollgepackten Blockbuster auch kaum Platz: „Nun ja, falls es wirklich Romantik gibt, dann wird sie vom gemeinsamen Ziel der beiden, einen Kardinal vor dem Tod zu bewahren, gut versteckt. Es bleibt nicht viel Zeit, um romantisch zu werden, bevor der Papst gewählt ist. Ich möchte vermuten, dass sie sich am Ende des Films zurückziehen um einen Espresso oder ein Glas Wein im Hassler Hill Hotel, auf der Spanischen Treppe oder vielleicht auf einem kleineren Platz ein wenig außerhalb von Rom zu trinken, aber man sieht es einfach nicht.“
Im Buch `Die Illuminati` erzählt Dan Brown von einer Papstwahl. In seinem Buch findet die Wahl in einem sehr kleinen Rahmen statt. In der Realität reisen Kamerateams aus der ganzen Welt an, um dieses Ereignis in ihre Länder zu übertragen. Im Buch gibt es nur sehr wenige mediale Zeugen. Aus diesem Grund wurde das Drehbuch ein wenig umgeschrieben: „Er hat die Wahl des Papstes als ein Ereignis beschrieben, das nur drei Übertragungswagen vor den Vatikan lockt und niemanden wirklich interessiert. Aber wir alle wissen, dass ein riesiger Medienzirkus veranstaltet wird, wenn der Papst stirbt und ein neuer gewählt wird. Jeder Sender schickt seinen besten Mann nach Rom, um vom Petersplatz zu berichten. Er war also etwas ungenau, als er das Buch schrieb, weil zu dieser Zeit schon sehr lange kein neuer Papst mehr gewählt worden war und man irgendwie vergessen hatte, was für ein großes Ding das ist. Wir haben uns nicht viele Freiheiten genommen, aber um es aus heutiger Sicht logisch darzustellen, mussten wir ein paar Dinge einfach ändern.“
Ein großer Teil des Filmes wird im Gebäude der CERN, - Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire was ungefähr soviel wie Zentrum für Kernforschung bedeutet, gedreht. Tom Hanks war schwer verblüfft als er den rieisgen Gebäudekomplex in der Schweiz zum ersten Mal betrat: „Es ist das Beeindruckendste, was ich je gesehen habe. Man kann es mit einem Besuch bei der NASA in Cape Canaveral und Cape Kennedy vergleichen, wo man zuerst nur einfache Bürogebäude sieht, und dann geht man hinein und sieht den Raumgleiter, das Raumschiff, das fertig zum Starten ist. Als wir den ATLAS Beschleuniger gesehen haben, war allein seine Größe beängstigend.“
Der Hollywood Star war schlichtweg beeindruckt von den Dingen die er bei CERN sah. Hier wurde ihm klar, dass die Wissenschaft eine unglaubliche Macht besitzt: „Ich weiß nicht, wie kompliziert der Teilchenbeschleuniger wirklich ist, aber er ist sicher um einiges komplizierter, als man meinen würde. Und wenn man dann noch bedenkt, dass man drei Stockwerke oder hundert Meter unter der Erde ist – dann muss einem einfach klar werden, dass wir Menschen sehr mächtig sind. Wir sind erstaunliche Wesen, weil wir uns so etwas überhaupt vorstellen und es dann auch noch bauen können. Ich würde gerne zurückkommen und ihnen helfen, den Knopf zu drücken und ihn wieder zu starten, einfach um zu sehen, was passiert.“
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