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Stings Ehefrau und Naturschützerin lässt ihren Frisör im Privatjet einfliegen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Patricia Jane   
Mittwoch, 13. Mai 2009 um 13:50

Soviel zum Thema Umweltschutz. Trudie Styler, die Ehefrau von Sting, sollte lieber nicht am Ast sägen auf dem sie sitzt. Styler hat die `Rainforest Foundation` gegründet, die gegen die Abholzung des Regenwaldes kämpft – und was macht die Frau?  Lässt ihr Stylisten Team im Privatjet einfliegen. Sehr umweltschonend.

 

Das passt überhaupt nicht zu ihrem Motto. Stings Ehefrau predigt schon seit 20 Jahren, dass man die Natur schützen muss. Aber wer Brot Predigt und Kuchen isst, wird von der Öffentlichkeit nicht ernst genommen. Trudie Stylers Mann ist ein Star und sie möchte sich auch wie einer fühlen. Mit allen Extras die es dazu gibt. Sie selbst reist gerne mit ihrem Privatjet anstatt einen Linienflug zu buchen. Als sie am Samstag zum Dinner im weißen Haus eingeladen war, ließ sie keinen Pomp aus. Sie und ihr achtköpfiges Gefolge mussten exquisit transportiert werden.

 

Bei solch einem Aufwand glaubt man der Frau nicht, dass sie sich so vehement für die Regenwälder einsetzt. Trudie Stylers Pressesprecher versuchte natürlich für sie in die Bresche zu springen: „Der Stylist  wurde für einen vorherig planmäßig festgesetzten Flug nach DC angemeldet und ist gewerblich zurück geflogen.”

Stings Frau musste sich ebenfalls rechtfertigen. Selbst wenn ihr keine passenden Argumente einfielen, um ihre missliche Lage zu kaschieren: „Ja, ich fliege. Mein Leben ist zu reisen und mein Leben ist außerdem auf die Gräuel der Umwelt, die durch Öl-Gesellschaften missbraucht wird, aufmerksam zu machen.”

 

Trudie kann sich einfach nicht zwischen der Umwelt und ihrem Luxus entscheiden. Schon oft hat sich die Frau des Musikers mit ihrem extravaganten Verhalten in Widersprüchlichkeiten verstrickt. Sting und Trudie Styler leben eigentlich überhaupt nicht nach ihrem `Umwelt – Credo`. Sie sündigen mehr als, dass sie der Umwelt und den Regenwäldern einen Gefallen tun würden.

 

Bei der Rainforest Foundation läuft auch nicht alles mit rechten Dingen zu. Im Jahre 2006 wurden lediglich 41 Prozent der gesamten Einnahmen für die Erhaltung der Regenwälder verwendet. Der Rest ging in die Hauskasse des Sängers. Normalerweise werden bei Wohltätigkeitsorganisationen 75 Prozent des Geldes für gemeinnützige Zwecke benutzt. Das Wort `Umweltschutz` trifft also so gut wie gar nicht auf die beiden Stars zu.