| Kate und Leo retten Titanic-Überlebende |
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| Geschrieben von: Frauke |
| Montag, den 11. Mai 2009 um 21:49 Uhr |
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Gemeinsam mit "Titanic"-Regisseur James Cameron halfen sie der letzten Überlebenden des "Titanic"-Unglücks, der 98-jährigen Milvina Dean, die in Geldnot geraten war. Sie konnte den Unterhalt für ihr Leben im Altenheim nicht mehr aufbringen. Der Aufenthalt im Pflegeheim, in dem Milvina nach einem Hüftbruch seit ein paar Jahren leben muss, kostet pro Monat etwa 3300 Euro. Um dieses Geld bringen zu können, hatte Milvina bereits alte Familienerbstücke verkauft. Unter anderem auch Stücke die ihr als Andenken an das überlebte Schiffsunglück geblieben waren. Milvina überstand die Havarie 1912 im Alter von gerade mal neun Wochen. Ihr Vater kam damals ums Leben. Don Mullan, ein irischer Fotograf fand das einer alten Dame die so kämpfen musste und mit deren Schicksal viel Geld verdient wurde, geholfen werden muss. Er rief die Spendenaktion für Milvina ins Leben, als er ein Foto von ihr zum Stückpreis von 500 Euro anbot. Es trägt den Titel 'Still Surviving' - Immer noch Überleben. Mullan schrieb dazu: "Eine alte Frau, die noch immer versucht zu überleben, die versucht nicht in den Kosten für ihr Altersheim zu ertrinken, das schien mir nicht richtig, vor allem wenn man bedenkt, dass die Story der Titanic in der jüngsten Vergangenheit so viel Geld eingefahren hat.""Da waren Leute da draußen, die ihr helfen konnten und meiner Meinung nach in moralischer Hinsicht sollten. Milena Dean im Stich zu lassen, die letzte, lebenden Verbindung zur Titanic, würde die Bestürztheit, die die Welt über die Tragödie gezeigt hat wie Hohn erscheinen lassen." Das er damit völlig Recht hat, zeigten die Spender für die gegründete Stiftung "Millvina Fund". Und für den sollen jetzt Kate und Leon gemeinsam 30.000 US-Dollar gegeben haben und ließen ausrichten: "Wir hoffen, dass sie (Milvina Dean) sich nun ausruhen kann, weil sie weiß, dass ihre Zukunft sicherer ist". Ein kleines Problem habe ich bei der Sache allerdings. Nicht das die Schauspieler den verbleibenden Lebensunterhalt der Dame allein bestreiten sollten, aber umgerechnet etwa 22.000 Euro reichen gerade mal für 6 Monate Heim, das heisst 3 gespendete Monatsmieten pro Kopf. Das finde ich dann doch ein bisschen knapp, für die letzte Überlebende einer Katastrophe dessen Verfilmung einen weltberühmt gemacht hat. |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Mai 2009 um 21:51 Uhr |