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Sollte "Slumdog Millionär"-Kind verkauft werden? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Frauke   
Mittwoch, den 22. April 2009 um 09:51 Uhr
Um den Kinderstar aus dem oscarprämierten Film "Slumdog Millionär", die neunjährige Rubina Ali ist eine fiese Schlacht entbrannt.
Laut "Daily Record" sollen Kushi Monis Devade, die leibliche Mutter Rubinas und ihre Stiefmutter Munni Qureshi sich jetzt sogar in Mumbai auf offener Strasse geprügelt haben. Es heisst sie schrien sich an, zerrten sich an den Kleidern und zogen sich an den Haaren. Am Ende des Zwischenfalls soll Rubinas Vater Rafiq Qureshi verhaftet worden sein. Es heisst er habe seine Tochter, die nun berühmt geworden ist, für 300.000 Euro verkaufen wollen. Er selbst streitet das jedoch ab.

Das Gezerre um das Kind soll nach den Oscarverleihungen begonnen haben. Seitdem wolle die leibliche Mutter Kushi Rubina zurück haben. Als Rubina zwei Jahre alt war soll diese sie aber ganz freiwillig bei ihrem Vater Rafiq und dessen neuer Frau Munni gelassen haben.

Bei der "Gala" wird darüber berichtet Rafiq habe unter Umständen etwas missverstanden und geglaubt er bekomme Geld für ein neues Jobangebot für seine Tochter. Dort wird die Aussage eines Familienmitgliedes zitiert, das erklärte: "Rafiq hat nicht alles verstanden, was zu ihm gesagt wurde. Er wollte nur über Geld für einen guten Job für seine Tochter reden. Sie ist gerne in Filmen und die Familie braucht Geld."
Rubina selbst hat ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater und soll nicht an einen Verkauf glauben und sich sorgen das ihr Vater Ärger bekommt.

Schon länger wird darüber berichtet die Filmstars aus dem indischen Slum seien nicht angemessen für den Kassenschlager entlohnt worden und man habe ihnen Versprechungen gemacht die nicht eingehalten wurden.