| Russel Crowe wehrt sich gegen schlechten Journalismus |
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| Geschrieben von: Patricia J |
| Donnerstag, 16. April 2009 um 14:20 |
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In dem Film `State of Play` spielt er einen Journalisten. Im wahren Leben ist er der Meinung, dass der Journalismus ziemlich nachgelassen hat.
Der Star aus Neuseeland findet, dass die Medien sich mit viel zu oberflächlichen Themen beschäftigen. Der Qualitäts – Journalismus ist seiner Meinung nach zu einer Mangelware geworden: „Die ernsthafte Berichterstattung steckt in einer Krise, die von Journalisten ausgelöst wurde. Wir trivialisieren die News seit mehreren Jahrzehnten.“
Russel Crowe gehört zu den wenigen Hollywood – Stars die Grips mitbringen. Er interessiert sich für die Entwicklung der Medienlandschaft und hat die Entwicklungen der letzten Jahre genau beobachtet: „Das Verlangen nach neuen Informationen, das wir auf eine gesunde Art und Weise hätten nutzen können, wurde durch Alltäglichkeiten ersetzt.Ich meine, wen zur Hölle interessiert es, was LeAnn Rimes in ihrer Handtasche hat? Wen kümmert dieser Scheiß?” Bei seinen berühmten Kollegen dürfte er mit dieser Aussage sicher auf Taube Ohren stoßen. Schließlich leben viele Stars gerade von den Klatsch – Blättern. Die Medien machen die Stars erst groß. Russel Crowe findet aber, dass die Schauspieler durch ihr Können und nicht irgendwelche Skandale auffallen sollten.
Die Hauptrolle von `State of Play` sollte zunächst Brad Pitt übernehmen. Schließlich bekam aber Crowe diese Rolle. Der Mann aus Neuseeland war völlig überrascht: „Ich war überhaupt nicht darauf vorbereitet, diesen Film zu machen. Ich war gerade zurück in Australien und freute mich auf einen langen Sommer Zuhause, als das Studio mich anrief. Sie sagten, Brad Pitt würde nicht mitmachen und ob ich bitte in dieses Projekt einsteigen wollte.”
Warum hat sich der Regisseur Kevin Macdonald gegen den Hollywood – Beau Brad Pitt entschieden? MacDonald ist der Auffassung, dass Russel Crowe die Rolle besser verkörpern würde. Es ist aber auch viel schwieriger mit dem Oscar – Preisträger zu drehen: „Russell ist unglaublich starsinnig. Er ist sehr klug und hat viele eigene Ideen, wie sein Charakter sein sollte. Manchmal war das großartig.So ist eben die Zusammenarbeit mit Russell. Er hat seine eigene Vorstellung davon, wie er Dinge tut, und es ist schwer, ihn davon abzukriegen. Er kann stur sein.” |
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