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Oscargewinnerin gedemütigt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Frauke   
Mittwoch, 15. April 2009 um 20:00
Obwohl Schauspielerin Julia Roberts Oscargewinnerin ist, bekommt sie die unerbittliche Seite des Showbusiness zu spüren. Mit gerade mal 41 gehört sie, nach eigener Aussage, bereits zum alten Eisen.
Dabei ist sie privat durchaus froh nicht mehr zur Riege der Jungschauspieler zu gehören. "Mir wird oft bewusst, wie viel schwerer es junge Frauen in Hollywood heute haben". "Jedes noch so winzige Detail werde heute an die Öffentlichkeit gebracht. "Ich bin so erleichtert und ich fühle mich so begünstigt, dass ich darüber hinaus bin. Dass dieser Druck mir nicht mehr viel anhaben kann", sagte Julia in einem Interview für die deutsche Zeitschrift "Bunte".

Beruflich spielt es allerdings keine Rolle, wie wohl sie sich privat in ihrer Haut fühlt. Das machte man ihr aktuell bei den Dreharbeiten am Set ihres neuesten Films "Duplicity" klar. In einem Interview für das Magazin "in" sprach sie darüber, das man sie ziemlich kritisch beäugt und dann nicht sehr taktvoll gefragt habe ob sie schwanger sei.

Das hat die Mutter dreier Kinder auch als gestandene Frau noch ziemlich erschüttert. "In dieser Situation habe ich mich ziemlich fett und hässlich gefühlt. Man muss schon ein dickes Fell haben, wenn man sich von so etwas die Stimmung nicht vermiesen lassen will."

So will Julia die Hauptrollen in romantischen Komödien an jüngere Kolleginnen abgeben. "Das überlasse ich der jüngeren Generation. Es will mich doch keiner mehr in einer dieser Rollen sehen, in der ich mir meine Haarsträhnen um den Finger wickle und seufze 'Oh, ich hoffe, er liebt mich!'. Nein, nein, das sollen jetzt mal ruhig die Jungen in Hollywood machen."

Ohnehin ist ihr ihr Familienleben inzwischen wichtiger als ihre Karriere. Lustigerweise wissen ihre Kids sowieso nicht das ihre Mama ein Hollywoodstar ist. Sie können zwischen Fiktion und Wirklichkeit noch nicht unterscheiden. "Sie sind völlig ahnungslos. Sie glauben, dass Filme die Realität sind und die Figuren, die in ihnen vorkommen, tatsächlich existieren. Ich werde den Teufel tun, sie darüber aufzuklären"