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Heilender Spargel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tanja Tasci   
Dienstag, den 14. April 2009 um 11:03 Uhr

Es ist wieder soweit, die Spargelsaison steht wieder einmal vor der Tür. Viele Spargelliebhaber sehen den Spargel als leckeres Nahrungsmittel, doch der Spargel trägt noch viel mehr Potenzial in sich, denn im Grunde ist der Spargel eine Heilpflanze.

Spargel gilt als eines der wohlschmeckendsten Gemüsesorten und auch als eine der vielseitigsten Gemüsearten. Ob pur, als Suppe, als Beilage, der Spargel lässt sich vielfältig verarbeiten und begeistert Feinschmecker weltweit. Doch der grüne und auch der weiße Spargel hat auch noch weitere Pluspunkte außer dem exquisiten Geschmack.

Der Spargel gilt als Heilpflanze und wurde bereits vom griechischen Arzt Hippokrates circa 460 v. Chr. zur Heilung von Krankheiten genutzt. Auch heute noch spielt der Spargel auch im medizinischen Bereich eine wichtige Rolle und so können Spargelliebhaber sich gesundschlemmen und mühelos ihrem Körper etwas Gutes tun.

Seit dem Mittelalter wird der Spargel dank seiner blutreinigenden und harntreibenden Wirkung zur Körperentgiftung genutzt. Weiter wurde im Mittelalter der Spargel auch zur Linderung von Herzklopfen, Rheumatismus, Gicht, Husten mit blutigem Auswurf, Lungenleiden, Milzleiden, Leberleiden, Hämorrhoiden, Ruhr, Milchschorf und bei Magenproblemen. Ein weiteres Einsatzgebiet war die Potenzsteigerung und auch für die Empfängnisverhütung wurde der Spargel eingesetzt, da er angeblich die Monatsblutung fördern sollte.

Einige der Einsatzgebiete sind auch heute noch aktuell, denn zum Beispiel bei Rheuma wird dem Spargel durch die Entgiftung eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben, aber auch zur Entwässerung werden immer wieder Spargelextrakte auch in der modernen Medizin eingesetzt. Besonders die Wurzeln, Samen und Sprossen wurden, und werden auch heute noch, für medizinische Zwecke genutzt. Ob als flüssige Mixtur, gekocht, gedörrt oder pulverisiert, die Möglichkeiten und Rezepturen im medizinischen Bereich sind genauso vielfältig wie im kulinarischen Bereich.

Während heute der Spargel meist wegen seines Geschmacksangebaut wird, wurde er im Mittelalter viel mehr wegen seiner Heilkraft angebaut und so scheint es fast schon logisch, dass der Spargel vorwiegend in Klostergärten angebaut wurde und auch in zahlreichen Kräuter und Medizinbücher dieser Zeit ist der Spargel als Heilpflanze vertreten. Die Autoren waren meist Mönche, Ärzte und Apotheker und auch heute noch setzen Naturmediziner und Heilpraktiker auf die Heilwirkung der Spargelplfanze.

Heute wird der Spargel besonders wegen seinem hohen Vitamingehalts geschätzt. So findet sich im Spargel Vitamin A, Vitamin B, Vitamin B1, Vitamin B2 und Vitamin E. Die Vitamin B Gruppe hat nachgewiesener Weise eine nervenstärkende Wirkung und auch das Zellwachstum wird durch Vitamin B angeregt, was besonders den Haaren und der Haut zu Gute kommt. Vitamin C und E schützen die Zellen zusätzlich und beugen auch Gefäßerkrankungen vor.

Ein weiteres Plus des Spargels ist der Mineralstoffgehalt und der hohe Gehalt von Spurenelementen, welche eine positive Wirkung auf die Nierentätigkeit haben und auch den Stoffwechsel stärken, weiter wird das Bindegewebe unterstützt und auch die Gefäße werden gestärkt. Zusätzlich hat Spargel eine positive Wirkung auf die Blutbildung und auch Muskelkrämpfen kann durch den Genuss von Spargel vorgebeugt werden.

Eine weitere positive Eigenschaft des Spargels ist der geringe Kaloriengehalt, so hat ein Kilo Spargel gerade einmal 180 Kalorien und ist auch für Diabetiker bestens geeignet da 400 Gramm Spargel lediglich nur 1 Broteinheit enthalten. Spargel sollte somit auf keinem Speiseplan fehlen und ist ein ideales Diätlebensmittel, da er eine stark entschlackende Wirkung vorweisen kann.