| Fördern Privatschulen besser als staatliche? |
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| Geschrieben von: Patricia Jane |
| Sonntag, den 12. April 2009 um 19:19 Uhr |
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Die Zahl der Kinder und Jugendlichen die Privatschulen besuchen steigt. Die staatlichen Schulen bringen es einfach nicht mehr. Dort herrscht Lehrermangel und die Klassen sind eindeutig zu groß. Wer kennt das nicht – man steht morgens auf und hat keine Lust hinzugehen. Die Lehrer nerven, ihnen ist es egal ob man den Stoff versteht oder nicht. Sie ziehen ihren Lehrplan durch und verlieren bei so vielen Schülern häufig selbst die Kontrolle.
In der letzten Zeit ist eine Entwicklung zu sehen, die auf eine positive Zukunft hindeuten kann. Denn es steht fest, dass Schüler, die eine Privatschule besuchen, besser auf das Leben vorbereitet werden. Den Gründern des ersten privaten Schulunternehmens geht es in erster Linie darum, dass die Kinder und Jugendlichen einen stressfreien Schulalltag haben. Dies ist sehr wichtig für ein gutes Lernklima, denn nur wenn man sich wohlfühlt, kann man Leistungen erzielen.
Die staatlichen Schulen stehen im Brennpunkt der Kritik. Die überfüllten Klassen und die gestressten Lehrer sorgen beim Schüler für negative Gefühle. Er wird selten als Individuum mit eigenen Wünschen und Sorgen betrachtet, sondern einfach mitgezogen. Wer nicht hinterher kommt hat hier selber Schuld. Bereits hier lernen die Schüler was es heißt in eine `Ellenbogen - Gesellschaft` zu leben. Dabei geht es auch anders.
Der Schulalltag muss nicht mit Stress verbunden sein, sondern kann auch Freude bereiten. Privatschulen werden immer angesehener. Eltern die für ihr Kind das Beste wollen, entscheiden sich häufiger für eine Privatschule. Denn die Qualität dieser Schulen überzeugt. In der letzten Zeit sind die Neuzugänge an staatlichen Schulen deutlich zurückgegangen, während die Schülerzahlen an Privatschulen enorm steigen.
Natürlich ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen an privaten Schulen noch sehr klein. Das Geld spielt eine große Rolle. Egal wie gut die Förderung und das Bildungsangebot an der Privaten ist, viele können sich die Gebühren einfach nicht leisten. Staatliche Schulen sind kostenlos und ermöglichen jedem die Bildung.
Trotzdem sind private Schulen viel attraktiver, denn hier wird auf den einzelnen Schüler eingegangen. Die Klassen sind klein und überschreiten selten die Grenze von 20 Kindern. Zudem bieten viele Privatschulen an, dass zwei Lehrer eine Klasse betreuen. Probleme können also sofort besprochen werden und jeder, der Probleme mit dem Stoff hat, bekommt Hilfe. Kleinere Klassen lassen sich einfach besser unterrichten. Dem Lehrer fällt es nicht so schwer eine kleinere Anzahl an Schülern für den Unterricht zu begeistern.
Das ist das Problem der staatlichen Schulen. In großen Klassenverbänden wird der Einzelne schnell übersehen. Lehrer an kostenlosen Schulen haben sich an ein bestimmtes Konzept zu halten und können wenig Kreativität in den Unterricht einfließen lassen. Dabei brauchen Jugendliche diesen Ansporn, um nicht das Interesse am Stoff zu verlieren. An Privatschulen können die Lehrer neue Methoden ausprobieren, ohne um ihren Job fürchten zu müssen. So können sie neue Lernmethoden anwenden, die besser wirken als der altmodische Frontalunterricht.
Die Schüler an privaten Schulen werden dazu motiviert eigenständig zu arbeiten. An der Metropolitan School lernen die Jugendlichen eigenständig und haben keinen Leistungsdruck. Der Gründer der Schule betont, dass die Metropolitan eine eigene Lehrmethode hat: „In unserer Schule wird fächerübergreifend, also anders gelernt als in einer normalen Regelschule.“
Die Schüler haben keinen festgeschriebenen Stundenplan. Feste Fächer wie an normalen Schulen gibt es nicht. Stattdessen wird fachübergreifend gearbeitet. Es wird nicht nur sturer Stoff vermittelt, sondern auch kreativ gearbeitet. Aufsätze schreiben gehört genauso zum pLan wie Bilder zu malen und Lieder zu singen. Der Schulgründer ist der Auffassung, dass die Schüler durch diese Methode effektiver und nachhaltiger lernen. Die Jugendlichen nehmen den Stoff nicht nur passiv auf, sondern denken darüber nach und stellen kritische Fragen.
Dies geschieht vor allem durch die Lehrer. Das Engagement ist sehr hoch und dies ist wichtig für die Kinder. Die Lehrer legen sich so ins Zeug, weil sie selbst kreativ sein können. Hier werden Bildung und Erziehung vereint. Sie müssen sich nicht an strenge Bildungspläne halten, sondern können das machen, was ihnen selbst gefällt. Meistens gefällt es nämlich auch den Schülern. In so einem positiven Umfeld können die Ergebnisse also nur gut ausfallen. |


