| Vorsicht vor Kino.to |
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| Geschrieben von: Patricia Jane |
| Samstag, den 11. April 2009 um 12:05 Uhr |
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Webseiten die Raubkopien und TV – Shows anbieten, sind sehr beliebt. Doch die Verbraucherzentrale warnt vor Kino.to . Diese Streaming – Seite soll eine Abo – Falle sein. Wer seine Lieblingsserie im Internet sehen will oder sich für den neuesten Kinofilm interessiert, findet bei Kino.to wonach er sucht. Vor allem die Jugendlichen freuen sich, dass sie dank dieser Streaming – Seiten kostenlos Filme anschauen können. Dass es sich hierbei um Raubkopien handelt, interessiert die wenigsten von den Nutzern. Das alles hört sich ganz gut an aber es ist Vorsicht geboten. Denn Kino.to und ähnliche Seiten wollen ihren Usern nicht nur kostenlose Filmchen bieten, sondern selbst ordentlich daran verdienen. Die Streaming – Seiten arbeiten mit Partnern zusammen, denen es in erster Linie darum geht, sich auf Kosten ihrer Nutzer zu bereichern. Diese Seiten sind illegal. Denn die raubkopierten Serien und Filme sind illegal. Die Gesellschaft zu Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen versucht schon seit langem einen Riegel vor diesen Website – Betreiber zu setzen. Doch vergebens, denn die Internetadresse ist in Tonga registriert und die Server befinden sich allesamt in Russland. Dabei handelt es sich bei Kino.to um eine deutsche Seite. Die Verantwortlichen sind natürlich nicht ausfindig zu machen. Es ist möglichen die Kriminellen hinter dieser Seite zu finden, doch es nimmer sehr viel Zeit in Anspruch und eine Webadresse in Tonga lässt sich schnell löschen. Der Streaming – Anbieter weiß, dass er freie Hand hat, solange seinen Urhebern niemand auf die Schliche kommt. Aus diesem Grund arbeitet die Website auch mit dubiosen Geschäftspartnern zusammen. Die Partner zahlen, wenn Kino.to ihnen möglichst viele Kunde beschert. Damit sich die Seite finanziert, gibt es unzählige von Werbebannern. Zudem müssen die User aufpassen, dass ihnen nicht ein Abo angedreht wird. Vor allem junge Leute tappen schnell in diese Fallen. Zum Beispiel versucht Kino.to ihre Nutzer zu Einmalzahlungen zu überreden. Die Seite bietet zudem Verträge an, die den Nutzern ordentlich das Geld aus der Tasche ziehen. Wenn man Kino.to betreten will, muss man gegen die ganzen Werbefenster ankämpfen, die sich öffnen. Viele davon bieten gefakte Ware an. Viele wollen Virenschtz – Programme an den Mann bringen. Zunächst ist alles kostenlos. Man sollte sich aber immer das Kleingedruckte durchlesen. Ein kostenloser Download kann sehr kostspielig werden. Vor allem wenn man bereitwillig seine Daten preisgibt. Die 2 Wochen Testversion werden ganz schnell zu einem bindenden 2 – Jahres Abo bei dem man um die 300 Euro blechen muss. Kino.to weiß also wie man Geld an seinen Kunden verdient. Man sollte vor allem bei den Fehlermeldungsfenstern Vorsicht walten lassen. Wenn man darauf klickt, wird oftmals eine Software installiert. Wenn man häufig darauf klickt kann es passieren, dass man den Computer verseucht. Wenn man seinen Rechner retten will, verlangt die Seite, dass man eine Abo – Gebühr zahlt. Der Streaming – Dienst kennt aber noch weitere Wege um seinen Nutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sobald man ein Video ansehen will, werden weitere Pop – ups mit Werbung geöffnet. Hierbei lügt Kino.to seine User an. Denn es wird behauptet, dass man ein weiteres Plug – In herunterladen muss, um den Film sehen zu können. |


