Harald Schmidt über Pocher Drucken
Geschrieben von: Frauke   
Donnerstag, den 09. April 2009 um 11:31 Uhr
Trennungen sind ja oft schmutzig, aber sollten die schmutzigen Details nicht privat bleiben? Findet Talkmaster Harald Schmidt offenbar nicht.

Nachdem er und Oliver Pocher getrennte Wege gehen und nicht mehr "Schmidt & Pocher" miteinander bestreiten, teilt Schmidt weiterhin ziemlich unfein aus. In einem Interview für das Magazin "Stern" sagte er über seine Zusammenarbeit mit Pocher: "Wenn er zu sehr störte in einer Redaktionskonferenz, habe ich ihm schon mal direkt gesagt: 'Halt die Fresse.' Damit war es geregelt." Nicht gerade die feine englische Art.

Der Kollege Oliver Pocher zeigte sich da etwas diplomatischer, als er sich in einem Interview für den Privatsender "RTL" zur Trennung äusserte. Wenn auch nicht gerade bescheiden. Als er damals zur "Harald Schmidt Show" gekommen sei, sei er als "Retter" gekommen. Für ihn sei weiterhin alles "sehr sehr gut", so wie bei Obama und Merkel, also "ohne Gefühle".
Wenn er und Schmidt wieder aufeinander träfen, laufe das folgendermaßen ab, erklärte er: "Wir nehmen uns in die Arme, herzen uns und geben uns einen Kuss". Schmidt drückte das im "Stern"-Interview deutlich schlichter aus:" Privat geht da Null".

Oliver Pocher hat gerade eine Gastrolle bei "Alarm für Cobra 11" übernommen. Pocher spielt in der 200.sten Folge den verrückten Verschwörungstheoretiker Oliver Sturm, der den Kommissaren Semir Gerkan (Erdogan Atalay) und Ben Jäger (Tom Beck) dabei hilft ein tödliches Virus zu vernichten, das während einer internationalen Messeveranstaltung in Köln von Mitgliedern einer japanischen Sekte freigesetzt worden ist. Die naheliegendste Lösung ist es die Messe zu sprengen und mit der dabei entstehenden Hitze den Virus zu zerstören.
Bei der Pressekonferenz zu seinem Auftritt dort hiess es kategorisch: "Bitte keine Fragen an Herrn Pocher zu Sat 1.". Alle Statements von Herrn Pocher mussten gegengelesen und autorisiert werden.