| Harald Schmidt meint, dass Oli Pocher seinen Mund halten soll |
|
|
|
| Geschrieben von: Patricia Jane |
| Mittwoch, den 08. April 2009 um 08:15 Uhr |
|
Nun ist `Schmidt & Pocher` so gut wie Fernsehgeschichte. Vergangene Woche lief die letzte Sendung der Comedy Show.Auf dem Bildschirm vertrugen sich die beiden sehr gut, hinter den Kulissen soll es aber ganz anders ausgesehen haben. Comedy – Veteran Harald Schmidt wurde vom Stern interviewt. Der Fernsehstar nahm kein Blatt vor den Mund und erzählte zum Teil sehr interessante Dinge aus der Zeit mit Oliver Pocher: „Wenn er zu sehr störte in einer Redaktionskonferenz, dann habe ich ihm auch schon mal direkt gesagt: ‘Halt die Fresse.’ Damit war es geregelt. Auf Zwischentöne zu setzen, dazu ist das Geschäft zu schnelllebig, finde ich. Aber prinzipiell verstehen wir uns sehr gut. Und privat - null Kontakt.”
Es ist ein Wunder, dass Oli Pocher auf seinen Mentor gehört hat. Denn normalerweise lässt sich der junge Komiker, der stets für Kontroversen sorgt, nichts sagen. Doch vor dem großen Harald Schmidt wurde Pocher ganz klein. Schließlich hat Harald viel mehr Berufserfahrung und ist auf seinem Gebiet ein Profi. Der Ältere aus der Comedy – Combo hatte aber nicht nur Kritik für seinen jungen Kollegen übrig: „Ich finde, dass Pocher immer besser geworden ist.” Pocher extrist em gut im Beobachten und Adaptieren. Man lernt am schnellsten, wenn man Dinge, die man gut findet, kopiert. So hab ich’s auch gemacht.”
Aha, daher hat Oliver Pocher also seine Gags. Er hat bei seinem `Meister` abgeguckt. Harald Schmidt erzählte aber nicht nur von seinem ehemaligen Kollegen, sondern erklärte den Lesern, dass er die Bundeskanzlerin Angela Merkel sehr bewundern würde. Obwohl er seine spitzen Bemerkungen nicht für sich behalten kann, lobt er die Kanzlerin: „Mir gefällt die abwartende Art von Merkel und wie sie sich den Medien verweigert. Ihre Karriere ist ja eigentlich bloß mit der von Ratzinger zu vergleichen. Und wir alle kennen doch noch die Fotos von Angie am Riesenmobiltelefon, als sie
Kein Lob ohne den passenden Witz dazu. Harald Schmidt bleibt eben immer der Komiker, der zu jedem Thema den passenden Gag findet. Ihm gefällt gerade ihre abwehrende, passive Haltung. Dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama hingegen, kann er nicht halb so viel Sympathie entgegenbringen. Harald Schmidt erklärt auch warum: „Ich will keinen Obama. Weil ich die trainierten Keulenarme seiner Frau nicht sehen will. Ich will auch nicht jemanden sehen, der permanent so gut drauf ist, und ich will auch nicht lesen müssen, dass ich hier eine Mode-Ikone vor mir habe. Weil nach allem, Es liegt also nicht an Obama selbst, sondern an seiner medienpräsenten Frau, die auch gerne mal Tabus bricht. Bei ihrem Englandbesuch, tat se etwas, dass niemand vorhersah: Sie umarmte die Queen! Was für ein Skandal. Harald sieht es genauso und wünscht sich wieder ein Präsidenten mit schlechter Laune, sowie eine First Lady, die keine Ahnung von Mode hat. |


