| Fremdenhass nimmt weiter zu |
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| Geschrieben von: Tanja Tasci |
| Dienstag, 07. April 2009 um 12:45 |
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Erschreckend, es lässt sich im deutschsprachigen Raum eine Zunahme des Fremdenhasses spürbar wahrnehmen. Nicht die extreme Form des Fremdenhasses in Form von Rechtradikalität, sondern viel mehr eine generelle Abwehrhaltung gegen über Zuwanderern und Mitbürgern die ihre kulturellen Wurzeln nicht im deutschsprachigen Raum haben. Der zunehmende Fremdenhass geht einher mit der wirtschaftlichen Krise und zeigt sich eher im Kleinen. So werden wieder Geschäfte mit deutschem Inhaber für den Einkauf bevorzugt und ausländische Geschäfte werden gemieden. Die wirtschaftliche Lage der Region unterstützen, durch den Kauf von regional hergestellten Lebensmittel und Co, dieser Slogan, der von vielen Supermärkten genutzt wird, wird langsam zur Lebenseinstellung für viele. Gerade für die ältere Generation ist es häufig erschreckend, dass Deutschland und Österreich langsam wieder in eine Intoleranz verfällt, die schon weit über ein gesundes Maas hinaus geht. Andere anders sein lassen, diese Toleranz wird immer weniger gelebt. Schon bei Kindern sollte es Anfangen, dass Toleranz gelehrt wird, wobei Kinder von Natur aus tolerant sind, erst durch falsche Vorbilder und eine falsche Erziehung, wird aus der kindlichen Toleranz je nach Erziehung und Vorbildern, eine gesunde Toleranz oder eine sehr intolerante Einstellung Fremden gegenüber. Durch wachsende Intoleranz, wächst allerdings auch das Gegeneinander und der Zusammenhalt wird immer geringer. Immer mehr Menschen fühlen sich aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, ob aus dem Kollegenkreis, der Nachbarschaft oder selbst aus dem Familienkreis. Eine eigene Meinung, ein eigenes Lebensgefühl und ein eigener Lebensstil, häufig wird wer nicht zu 100 Prozent angepasst ist, sehr schnell an den Rand gedrängt. Diese Reaktion ist allerdings eher unterbewusst, denn alles was nicht angepasst ist, macht Angst, jeder der nicht angepasst ist, stellt das eigene Lebensgefühl in Frage. Um die Fähigkeit der Toleranz auch in schwierigen Zeiten weiter zu bewahren, bedarf es als Grundlage, dass eigene Ich zu erkennen und sich selbst die Sicherheit für das eigene Leben zu geben. Nicht äußere Einflüsse machen unsicher, sondern die eigene Unsicherheit sorgt für eine wachsende Intoleranz anderen Menschen gegenüber. Jeder sollte sich selbst stärken, denn so stärkt man die Gemeinschaft. Mit viel Toleranz und Zusammenhalt, kann auch eine wirtschaftliche Krise niemanden wirklich etwas anhaben. Die Intoleranz, als Todesurteil für die Gemeinschaft, bringt für jeden Einzelnen letztlich Probleme mit sich, denn wenn man sich nicht mehr auf die Personen aus seinem persönlichen Umfeld verlassen kann und hier keinen Halt und keine Hilfe mehr erwarten kann, dann wird es schwer in Zeiten wie diesen und so sollte letztlich jeder überlegen wie er selbst behandelt werden möchte und so auch sein Umfeld behandeln und mit viel Toleranz jeden sein ganz persönliches Leben zugestehen. |