| Die Elternfalle – Wenn Eltern ihre Kinder überbehüten |
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| Geschrieben von: Tanja Tasci |
| Montag, den 23. Februar 2009 um 23:10 Uhr |
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Gerade beim ersten Kind sind Eltern aus eigener Unsicherheit häufig sehr besorgt und behüten ihr Kind häufiger mehr als es gut ist für die Entwicklung des Kindes und auch des Eltern-Kind-Verhältnisses. Wie viel muss man seinen Kindern abnehmen und wie viel muss man ihnen zutrauen, das richtige Maas zu finden ist häufig sehr schwierig für Eltern und dies nicht nur im Kleinkindalter. Alle Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder und versuchen ihren Kindern so viel wie möglich abzunehmen und sie vor Gefahren zu beschützen, doch was Eltern gerne vergessen, die Aufgabe der Eltern ist es ihre Kinder zur Lebenstauglichkeit zu erziehen, doch dies geht immer häufiger schief, denn viele Eltern konzentrieren sich heute übermäßig auf ihr erstes Kind. Folgen des übermäßigen Beschützens und des Abnehmens von Pflichten sorgt dafür, dass viele Kinder in ihrer Entwicklung weit hinter ihren Altersgenossen zurück stehen. Besonders Kinder die von Natur aus eher gemütlich sind und eher ruhig, lassen sich das Behüten durch die Eltern gerne gefallen. Merklich ist, dass Mütter um einiges ängstlicher und besorgter mit ihren Kindern umgehen als dies Väter tun. Doch da auch heute noch häufig die Frau zum größten Teil die Kindererziehung übernimmt, spielt sie häufig auch die entscheidende Rolle bei der Kindererziehung. Mütter die ihren Kindern wenig zutrauen und eine ausgeprägte Angst um ihre Sprösslinge entwickeln, neigen dazu alles selbst zu tun und dem Kind keine Aufgaben zu überlassen und schon gar nicht wenn etwas passieren könnte. So gibt es Mütter die auch im Kindergartenalter ihren Kindern den Umgang mit einer Bastelschere nicht zu trauen oder ihren Kindern selbst im Einschulungsalter noch kein Glas aus dem Schrank holen lassen, denn dieses könnte runterfallen und das Kind sich an den Scherben schneiden. Für Mütter die weniger ängstlich mit ihren Kindern umgehen ist es häufig unverständlich warum manche Mütter sich so extrem sorgen. Für die Kinder selbst ist es immer wieder schwierig, wenn sie merken, dass Altersgenossen bereits weiter sind und mehr selbst tun dürfen. Gerade im Kindergartenalter merkt man die Entwicklungsunterschiede extrem und häufig sind diese so tief greifend, dass ein aufholen der überbehüten Kinder bis zur Einschulung nicht mehr möglich ist, da die Mütter selten einsehen, dass sie ihren Kindern mehr zutrauen müssen und ihnen auch mehr Freiheiten geben müssen. Alleine durch die Zeit im Kindergarten und die Anforderungen die hier durch Erzieherinnen gestellt werden, können Kinder kaum nachholen, was ihnen zuhause sogar verboten ist. Immer häufiger müssen sich Psychologen mit diesen Problemen auseinandersetzen, denn spätestens nach der Einschulung wird deutlich welches Manko die Kinder in ihrer Entwicklung haben und das vielen das selbstständige Arbeiten kaum möglich ist. Auch hier versuchen häufig die Mütter weiterhin den Kindern zu helfen und sie bei den Hausaufgaben so weit es geht zu unterstützen, was häufig soweit geht, dass die Mütter alle Lösungen vorsagen. Das Problem zeigt sich deutlich, wenn Hausaufgaben grundsätzlich fehlerfrei abgegeben werden, während die Kinder in der Schule nicht dazu in der Lage sind Lösungen zu finden und selbstständig zu arbeiten. Häufig sind es nun die Lehrer die einschreiten müssen und eine Empfehlung für eine Förderschule geben müssen, denn häufig ist dies der einzige Weg für die Kinder Selbstständigkeit zu erlernen. |


