| Aufregung um die Oscars |
|
|
|
| Geschrieben von: Frauke |
| Samstag, den 21. Februar 2009 um 15:18 Uhr |
|
In diesem Jahr wollten die beiden neuen Oscar-Produzenten Bill Condon und Laurence Marks einiges verändern und weniger im Voraus verraten. Und so brodelte die Gerüchteküche. Klar war, der australische Schauspieler Hugh Jackman wird die Show in diesem Jahr moderieren. Und wieso die Wahl auf ihn fiel muss eigentlich nicht lange erklärt werden. Condon tat es trotzdem. „Er kann singen, tanzen und sieht im Smoking blendend aus“. „ Außerdem ist er ein Frauenmagnet.“ Wer die Oscars den Gewinnern übergeben wird, sollte dagegen, zum ersten Mal in der Geschichte der Oscars, geheim bleiben. Nicht die Gewinner vom letzten Jahr sollten wie üblich einen Oscar überreichen, sondern Schauspieler, die in Filmen von 2008 mitgewirkt haben. Teenie- und Twenherzen schlugen höher, als durchsickerte das mindestens einer der beiden „Twilight“-Stars Kristen Stewart und Robert Pattinson, Laudator wird. Damit dürfte die Gala einige junge Zuschauer dazu gewinnen. Und genau das ist der Plan. Im letzten Jahr waren die Zuschauerzahlen auf ein Rekordtief von 32 Millionen Menschen gesunken. Weniger gut dagegen kam die Meldung an, der Veranstalter wolle in diesem Jahr kein stundenlanges Posieren auf dem roten Teppich. Die Oscars seien keine Modenschau und so sollten viele Gäste völlig unglamourös über den Hintereingang herein geschleust werden. Auch um die Laudatoren bis zum Ende hin geheim zu halten. „Wir zwingen niemanden, wir hoffen nur, dass sich einige Präsentatoren an den Vorschlag halten“, lenkte Leslie Unger, Sprecherin der Academy jedoch ein. „Wir wollen keine Zeremonie, wir wollen eine Party“, sagte Laurence Marks. Die Abräumerin des Jahres Kate Winslet fühlt sich dennoch an eine Zeremonie erinnert. “Wenn du darüber nachdenkst, kommst du zu dem Schluss, dass es sich um die längste Hochzeit deines Lebens handelt. Du musst spätestens um drei Uhr nachmittags aus dem Haus, sitzt die ganze Zeit im Auto, während du dich durch den ganzen Verkehr kämpfst, und kannst dein Kleid erst um drei Uhr morgens wieder ausziehen - wenn du Glück hast.” Und was die Emotionen angeht, ähnelt die Preisverleihung ebenfalls einer Hochzeit. Die Moderatorin der letztjährigen Gala, Ellen Degeneres, rät dazu Fassung zu bewahren und sich kurz zu fassen: "Wenn Sie nichts Interessantes zu sagen haben, müssen Sie auch nichts erfinden." Mal sehen ob sich die Preisträger daran halten werden. |


