| Kurzarbeit droht und immer mehr Firmen sind betroffen |
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| Geschrieben von: Tanja Tasci |
| Samstag, den 21. Februar 2009 um 11:11 Uhr |
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Autohersteller und Autozulieferer fahren Mittlerweilen an vielen Standorten Kurzarbeit und so hat die Belegschaft zwar mehr Freizeit, aber letztlich weniger Einkommen, was viele Menschen schwer trifft. 2009 ist das Jahr der Wirtschaftskrise und der Kurzarbeit und die Lage scheint sich in den nächsten Monaten kaum zu bessern. Durch Kurzarbeit versuchen viele Unternehmen Entlassungen zu vermeiden, doch in der angespannten Lage bedeutet dies auch, dass alle deren Zeitverträge auslaufen keine Chance mehr auf eine Verlängerung des Arbeitsverhältnisses haben. Autobauer und Autozulieferer haben in den ersten Wochen 2009 am Meisten gelitten und die Ankurbelung des Absatzmarktes durch die extra Eingeführte Verschrottungsprämie für Altfahrzeuge, scheint zwar Umsätze zu generieren, doch weit nicht genug um Kurzarbeit abzuwenden. Autozulieferer kämpfen damit, dass zum Teil volle Lager vorhanden sind und die Bestellungen stark zurückgehen und erst wieder voll produziert werden kann, wenn die Lagerbestände abnehmen. Vor der Kurzarbeit müssen viele Arbeitnehmer noch Überstunden und Zeitkonten abfeiern und so sind zur Zeit Schließtage keine Seltenheit in Deutschen Firmen. Wer in der Produktion arbeitet kommt häufig auf eine zwei bis drei Tage Woche, denn erst wenn Minusstunden vorhanden sind, können die Unternehmen Kurzarbeit beantragen. Automobilhersteller und Zulieferer sind allerdings nur die erste Stufe, denn in der Zwischenzeit ist in allen Branchen der Umsatz rückläufig. Durch die drohenden finanziellen Einbußen durch Kurzarbeit sind viele Anschaffungen verschoben worden und die Wirtschaftslage wird zunehmend schlechter. Selbst der Einzelhandel kämpft mit Einbußen im Lebensmittelbereich und lockt verstärkt mit Angeboten um noch Umsätze zu generieren. Schon lange war die Lage in Deutschland nicht mehr so angespannt wie 2009 und man darf gespannt sein, wie die Konjunkturpakete der Regierung anschlagen und welche Auswirkungen sie letztlich auf den Arbeitsmarkt haben. Milliarden stehen zur Verfügung um die Industrie zu stärken, doch was letztlich auch der Bevölkerung zu Gute kommt ist wie immer offen. Gerade Familien mit Kindern und Geringverdienen sind nach wie vor benachteiligt und so helfen steuerliche Vergünstigungen durch Absetzungsmöglichkeiten von Handwerkerrechnungen und Kinderbetreuung meist nur für Gutverdiener möglich und der größte Teil der Bevölkerung kann kein Plus für sich verbuchen. |


