| Was bleibt wenn die Verliebtheit nachlässt? |
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| Geschrieben von: Tanja Tasci |
| Freitag, den 20. Februar 2009 um 11:14 Uhr |
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Schmetterlinge im Bauch, das Gefühl auf rosaroten Wolken zu schweben und immer ein Lächeln im Gesicht. Die Phase des Verliebtseins macht immun gegen Stress und Ärger und sorgt dafür, dass wir das Gefühl des absoluten Glücks in uns spüren und auch nach außen hin ausstrahlen. Verliebt zu sein ist ein gelöstes Gefühl und wer verliebt ist erlebt sich häufig selbst neu, da er das absolute Glück verspürt. Tiefe Gefühle mit Schmetterlingen im Bauch treten schon bei dem Gedanken an den Partner auf und im Grunde sind die Gedanken immer beim Partner. Doch irgendwann nimmt das Gefühl der Verliebtheit ab und der Alltag stellt sich ein. Doch was bleibt wenn die Verliebtheit geht? Diese Frage ist häufig entscheidend, denn erst dann zeigt sich welche Gefühl wirklich für den Partner vorhanden sind. Einige Menschen laufen ihr Leben lang hinter dem Gefühl des Verliebtseins hinter her und ertragen es nicht wenn der Alltag sich einschleicht, denn plötzlich spielt der Partner nicht mehr die Hauptrolle im eigenen Leben und dies wirft wieder auf sich selbst zurück. Lange Partnerschaften werden häufig dadurch unmöglich, da viele Menschen das Glück nicht in sich selbst finden können und sich über die Bestätigung von außen definieren. Nur wer auch alleine sein kann, hat eine Chance eine Partnerschaft auch nach der ersten Verliebtheit aufrecht zu erhalten. Wenn die Sicherheit einkehrt und man die Stärken und die Schwächen des Partners bewusst wahr nimmt. Hier liegt auch das Geheimnis der Liebe begraben, denn wenn die Verliebtheit nachlässt ist es wichtig sich aktiv jeden Tag neu für den Partner zu entscheiden, nur dann gibt es die Chance, dass aus Verliebtheit Liebe werden kann. Wahre Liebe zum Partner zu entwickeln gelingt eben nur dann, wenn die Schwächen des Partners keine Rolle spielen und man diese einfach akzeptieren kann. Wer wahre Liebe zulassen kann, der lässt zu, dass der Partner einen mit allen Facetten kennt und eben auch die negativen Seiten zu Gesicht bekommt. Sich einfach in einer Partnerschaft fallen lassen zu können, fällt allerdings vielen Menschen schwer und so kommt es häufig gar nicht zu einer Partnerschaft von Dauer, denn häufig ist mit Wegfall der Verliebtheit der gewählte Partner uninteressant. Doch die Lösung liegt im jeden selbst, denn wer sich selbst nicht lieben kann und seine eigenen Schwächen als gravierenden Mangel empfindet, kann nicht akzeptieren, dass eine enge Partnerschaft entsteht und man sich einem Partner komplett öffnet. Wenn die Verliebtheit geht und die Liebe kommt, dann stellt sich eine Partnerschaft auf eine neue Stufe, denn dann spielt plötzlich vieles eine Rolle was vorher nie Thema war und plötzlich geht es auch um die gemeinsame Zukunft. Aus zwei Leben ein gemeinsames Leben zu machen ist eine nicht immer einfach zu nehmende Hürde und bedarf zahlreicher Kompromisse zwischen den Partnern, denn jeder muss Abstriche machen und jeder muss bereit sein sich auch sein eigenes Leben durch Neues und Unbekanntes bereichern zu lassen. Wenn beide Partner offen mit ihren Träumen und Wünschen umgehen, dann ist ein gemeinsamer Weg immer mehr oder weniger einfach möglich. |