Apple greift auf iPhones zu – auch nach dem Kauf | Drucken |
Geschrieben von: Redaktion   
Mittwoch, den 13. August 2008 um 08:32 Uhr
Der Chef von Apple Steve Jobs hat nun die seit einer Weile kursierenden Gerüchte bestätigt, dass der Konzern tatsächlich Zugriff auf die von den Kunden genutzten iPhones hat – auch während sie diese bereits in Benutzung haben. Angeblich soll man auf diesem Wege schadhafte Software deinstallieren können. Demnach dient diese Maßnahme also nur dem Schutz der iPhone-Besitzer.

Ohne ihr Wissen verbindet sich das iPhone also in regelmäßigen Abständen mit der Apple-Webseite, wo die darauf installieren Anwendungen und Programme überprüft werden. Sollte sich darunter eines befinden, welches auf der schwarzen Liste steht, wird es daraufhin automatisch gelöscht. Wenn man Jobs Glauben schenken kann, so wurde von dieser Möglichkeit jedoch bislang noch kein Gebrauch gemacht. Datenschützer und Sicherheitsexperten zeigten sich von dieser Sache erwartungsgemäß nicht begeistert, denn nur durch Zufall wurde kürzlich herausgefunden, dass ein bestimmter Programmcode im iPhone dafür sorgt, dass dieses die Apple-Seite kontaktiert. Es könnte sein, dass Apple sich dieser Metoden bedient, weil man auf diesem Wege nun das eigene Geschäftsmodell schützen will – indem man die unerwünschten Anwendungen einfach entfernt.