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Bär Bruno ungewollt in der pietätlosen Endlosschleife PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 27. Mai 2008 um 13:24 Uhr

Als hätte der Braunbär Bruno noch nicht genug gelitten, soll seine traurige Geschichte nun auch noch verfilmt werden – als Komödie. Erst gejagt, dann getötet, ausgestopft und als Museumshighlight präsentiert, muss er nun als Komödienschmierstoff herhalten. Bruno war im Sommer 2006 von Italien aus nach Bayern und auch Österreich gewandert – nach 170 Jahren der erste Bär, der in Bayern gesichtet wurde. Dies hätte er sich eventuell besser überlegen sollen – aber wie sollte er auch wissen, dass die Bayern so blutrünstig sind?

 

Viele Menschen reagierten damals mit großer Empörung, sagten entweder ihre Bayern-Urlaube ab, protestierten, hielten Mahnwachen.  Viele sind bis heute der Meinung, dass Brunos Tod komplett überflüssig war. Die Zurschaustellung seiner ausgestopften Überreste bewerten viele Menschen als barbarisch und unethisch.

Die Schauspieler Harald Krassnitzer, Nadeshda Brennicke, Fritz Karl und Erwin Steinhauer spielen jeweils einen Zoodirektor, die Tierschützerin und die Jäger. Für schmachtende Herzen soll die Romanze zwischen dem Zoodirektor und der Tierschützerin sorgen, für die Spannung die finnischen Bärenjäger, der bayrische Indiander und ein Jägermeister. Na wenn das kein Erfolg wird! Und wetten dass es hier – im Gegensatz zum wahren Leben – ein Happy End für und mit Bruno gibt?