Ist der Hype um „Second Life“ vorbei? Drucken
Geschrieben von: Redaktion   
Mittwoch, den 07. Mai 2008 um 11:36 Uhr

Second LifeEine Zeit lang sah es so aus als würde kein Mensch mehr ohne sein virtuelles mehr leben können. Zumindest hat der Medienrummel um „Second Life“ in den vergangenen Jahren so getan. Doch nun ist es langsam still geworden rund im die virtuelle Welt und immer weniger Avatare treffen sich in ihrem virtuellem Leben.

 

 

Doch damit nicht genug: Auch Firmen die anfangs Unsummen in ihren virtuellen Firmenauftritt gesteckt haben ziehen sich nun aus dem Geschehen zurück. So haben zum Beispiel Mercedes-Benz, die Deutsche Post und Adidas ihr virtuelles Engagement aufgegeben. Dafür kehrt nun Gelassenheit in ins „Second Life“ ein.

 

"Der Hype ist abgeklungen, und die meisten nutzen Second Life nun als 3-D-Chat mit der Möglichkeit, relativ viel selbst zu gestalten", erklärt der Kommunikationsdesigner Alvar Freude. Freude hat sich lange Zeit mit dem Phänomen „Second Life“ beschäftigt. "Der einzige Erfolg ist die Offline-Image-Pflege: Wer früh genug dran war, der stand in den Zeitungen. Aber in "Second Life" selbst interessiert das kaum jemanden."  So die Meinung von Freude zu Angeboten von Firmen.

 

Die großen Firmen ziehen sich zurück. So ist die Pforte des virtuellen Mercedes Benz Autohauses seit dem 18. März geschlossen. Im eigens für „Second Life“ eingerichteten Blog findet sich dafür jedoch keine Angabe von Gründen. Nur folgende schwammige Formulierung:  Das Unternehmen habe "wertvolle Erfahrungen gesammelt und viele positive Rückmeldungen erhalten".