Bald kommt offizielle Software für das iPhone Drucken
Geschrieben von: Redaktion   
Montag, den 05. Mai 2008 um 16:15 Uhr

Das iPhone ist begabt, keine Frage. Denn geschickt bringt es viele mobile Dienste wie Google-Maps oder Youtube aufs Handy. Jedoch hat sich Apple lange geweigert, das Gerät sein wahres Potential ausleben zu lassen. Erst nachdem Hacker immer mehr Software veröffentlichten, auf welche brave iPhone-Besitzer neidische schielten, lenkte Jobs ein. Ab Juni kann nun auch offiziell Software für das iPhone gekauft werden – unter Apples strengen Argusaugen.


 

 So ist zum Beispiel keine Internettelefonie nicht geplant, denn daran würde Apple nichts verdienen. Wer also mehr aus dem iPhone herausholen will, als die vorinstallierte Software hergibt muss erstmal die Fesseln des iPhones sprengen. Im Hackerslang heißt dies "Jailbreak" und ist – wie Experten versichern – wesentlich weniger riskant als das Entsperren der Handys. Apple-Handys, bei welchen die Vertragsbindung aufgehoben wurde, können durch Softwarteaktualisierung vom Hersteller lahmgelegt werden. Das sei bei einem Jailbreak noch nie passiert.

 

Allerdings verliert damit das iPhone seine Garantie und auch können die ganzen inoffiziellen Programme nicht wie die offiziellen mit einem Mausklick über iTunes geladen werden. Stattdessen muss bei jedem Programm vorher geschaut werden, wie es installiert werden muss. Aber das Angebot an iPhone-Software aus dem "Untergrund" ist verlockend und in fast allen Fällen kostenlos.

 

So kann zum Beispiel aus der Kamera mit "Snapture" wesentlich mehr herausgeholt werden, als es Apple tut. So ermöglicht das kostenlose Programm unter anderem Ausschnittvergrößerungen, Selbstauslöser und das Umwandeln in Schwarz-Weiß-Bilder. Flickr-Fans können ihre Werke dann mit "Mobile Flickr" ohne den Zwischenschritt über den Computer vom iPhone an den Bilderdienst schicken, um sie dem Rest der Welt zu präsentieren.