Visa, einer der größten Kreditkartenanbiter der Welt, hat angekündigt, in Zukunft verbesserte Maßnahmen zum Schutz der bargeldlosen Bezahlens einzurichten. Wie berichtet wird, plant man einen SMS-Warnservice und modernere Chips, die die Karten gegen Missbrauch schützen sollen.
Die Probleme mit rund 30 Millionen Kreditkarten hat die Branche etwas in Verruf gebracht. Für viele Nutzer war dies ein Indiz dafür, dass bargeldloses Bezahlen nur eine Alternative zu echter Währung bleiben wir, anstatt sie langfristig zu ersetzen.
Noch größer ist aber das Problem des Kartenbetrugs. Immer wieder schaffen es kriminelle Elementedie Daten zu entwenden und zu missbrauchen. Aus diesem Grund möchte Visa einen SMS-Warnservice einrichten, der eine Info-SMS versendet, wenn mit der Karte bezahlt wird. Sollten Ungereimtheiten auftreten, kann der Kunde schneller reagieren. So müssten Betrüger neben Karte und geheimzahl auch das Handy des Kunden kontrollieren. Die ersten SMS-Tests in Europa wurden letztes Jahr bereits durchgeführt.
Zudem soll die VPAY-Karte einen neuen Chip bekommen, der über neue Sicherheitsstandards verfügen. Die Vpay-KArte soll die herkömmlichen Visa-KArten in den nächsten Jahren komplett ersetzen. Ottmar Bloching, Deutschland-Chef von Visa Europe, gab es “nicht einen Betrugsfall mit VPAY seit wir das Produkt vor eineinhalb Jahren auf den Markt gebracht haben”.
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