Drei Schüler haben nach einem tragischen Unfall die Idee gehabt, ein mobilfunkbasiertes Notfall-Benachrichtigungssystem zu entwickeln. Für diese Erfindung haben Matthias Ruh (15), Daniel Heiser (15) und Marius Gutzeit (15) den Sonderpreis Mobilfunk vom Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) erhalten.
Das Notfallsystem für Motorradfahrer sendet automatisch eine SMS zur nächstgelegenen Notrufzentrale und übermittelt gleichzeitig die GPS-Koordinaten des Unfallortes. Das sogenannte ELT (Emergency Location Transmitter) besteht aus zwei Komponenten, welche unabhängig voneinander funktionieren. Im Helm des Fahrers sind Sensoren angebracht, die im Falle eines Aufpralls ein Signal geben wodurch der Notruf ausgelöst wird. Die zweite Sicherung besteht aus einer Verbindung zwischen Fahrer und Motorrad wird, diese getrennt, wird ebenfalls ein Notruf abgesetzt.
Damit es nicht zu einem Fehlalarm kommt haben die Schüler auch einen Notschalter eingebaut. Erste Unternehmen haben schon Interesse bekundet. Die Schüler wollen das System weiterentwickeln. So soll ein Code zum Beispiel Aufschluss über die Blutgruppe des Fahrers geben.
Ähnliche Beiträge:
- „Jugend forscht“ – IZMF prämiert die besten Ideen rund um die Mobilfunktechnologie
- Tipps zur Nutzung des Handys im Straßenverkehr
- smsTAN – Neue Sicherheit beim Onlinebanking
- SMS schreiben am Steuer ist gefährlich
- Einführung der „Schwänzer-SMS“ in Frankfurt abgelehnt
cool endlich mal was nützliches. hoffe das wird nicht zu teuer sonst ist die durchsetzung gefährdet.
Als einer der Mitentwickler kann ich soviel sagen, das unser ziel 100€ für das gesamte System ist. Dies ist bei einem guten Helm ein Bruchteil und sollte so eine nützliche Investition sein