Wenn es nach dem Marktforschungsunternehmen Insight Express geht, dann ist die Schar der Handynutzer in drei Klassen unterteilt: Zum einen wären da die Intensivnutzer, zum anderen die mäßigen Nutzer und dann auch noch jene, die sich sehr zurückhaltend zeigen, was die Nutzung von Mobiltelefonen angeht. Im Rahmen einer Studie haben die Marktforscher entdeckt, dass sich diese drei Segmente auch noch rasend schnell entwickeln, das bedeutet, dass damit zu rechnen ist dass sich diese drei Nutzergruppen in der Zukunft noch stärker voneinander abgrenzen werden.
Die Intensivnutzer machen rund 23 Prozent des mobilen Universums aus, während es im Jahr 2008 nur 15 Prozent waren. Die Nutzer dieser Gruppe zeichnen sich durch den Besitz eines Smartphones aus, welches rund 68 Prozent der Intensivnutzer besitzen und sie haben den Wunsch alle Möglichkeiten, die ihnen durch ihr Mobiltelefon zur Verfügung stehen, auszunutzen – darunter mobiles Internet, Kommunikation in Wort und Schrift, sowie Videos, Apps und vieles mehr. Ein großer Teil der Intensivnutzer (86 Prozent) fallen in die Altersklasse von 18 bis 44 Jahre und etwas über die Hälfte davon verdient über 50.000 Dollar im Jahr. Mobiltelefone spielen eine bedeutende, wenn nicht sogar zentrale Rolle dieser Nutzergruppe, immerhin checken 45 Prozent der Intensivnutzer am Morgen zuerst ihr Handy, bevor sie in den Tag starten – der schärfste Konkurrent ist hier allerdings nur das Badezimmer.
Die gemäßigten Nutzer machen rund 24 Prozent in der Mobilfunk-Landschaft aus, im Vergleich zum Jahr 2008 hat sich dieser Wert kaum verändert. Gemäßigte Nutzer nutzen ihr Mobiltelefon hauptsächlich als eine Art Bequemlichkeit, die den Lifestyle aufwertet. Während Smartphones bei dieser Gruppe von wachsendem Interesse sind – immerhin besitzen 15 Prozent eines – nutzen 85 Prozent ein normales Handy. Die Gruppe der gemäßigten Nutzer besteht überwiegend aus Frauen (65 Prozent) im Alter zwischen 35 und 54 Jahren, die im Jahr unter 50.000 Dollar verdienen. Im Gegensatz zu den Intensivnutzern sind die gemäßigten Nutzer ihrem Mobiltelefon nicht so ergeben und nutzen das Gerät hauptsächlich fürs Schreiben und um Fotos zu machen. Rund 73 Prozent texten einmal in der Woche, 43 Prozent nutzen einmal in der Woche die Fotofunktion und 21 Prozent verschicken einmal in der Woche ein Bild.
Die eher zurückhaltenden Handynutzer machen 53 Prozent der Welt des Mobilfunks aus (2008 waren es noch 60 Prozent) und haben nur geringe Ansprüche an ihr Handy. 96 Prozent besitzen ein normales Mobiltelefon statt eines fortschrittlicheren Smartphones. Über die Hälfte dieser Gruppe (57 Prozent) ist über 45 Jahre alt und ebenfalls etwa die Hälfte verdient weniger als 50.000 Dollar im Jahr. Die Gruppe der zurückhaltenden Nutzer ist auch weniger aktiv, wenn es ums Texten oder auch Fotografieren geht. Wie man anhand dieser Studie sehen kann, verändert sich die Mobilfunk-Landschaft rapide, beinahe so schnell wie die Geräte selbst.
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