SMS Sicherheitslücke – Hacker könn(t)en mitlesen

Ralf-Philip Weinmann, Sicherheitsforscher an der Universität Luxemburg, hat eine Schwachstelle in Mobiltelefonen ausgemacht, welche es ihm erlaubt den Versand und Empfang der Funksignale zu steuern.

Damit könne die Auto-Antwortfunktion des Handys ferngesteuert werden. Kommende Woche will er seine Erkenntnisse bei der Sicherheitskonferenz Black Hat in Washington D.C. vorstellen. Dies soll angeblich die erste Möglichkeit sein, ohne aktives Zutun des Handybesitzer ein Mobiltelefon zu hacken. Bisher muss der Nutzer dafür die Schadsoftware praktisch selbst installieren, in dem er einen Link aus einer SMS/ MMS/ E-Mail oder im Internet aufruft.

Die Methode von Weinmann nutzt hingegen nur einen Computer mit einer GSM-Funktation, um in die Smartphones einzudringen. Die Handys akzeptieren dann Signale, welche ein Abhörprogramm einschleusen können. Das verfahren ist recht aufwendig und erfordert detaillierte Kenntnisse über die Architektur der Basisband-Technik und des Funknetzes.

Jedoch kann man davon ausgehen, dass wenn ein Sicherheitsexperte auf diese Möglichkeit gestoßen ist, auch kriminelle Elemente sich diesen Zugangsweg zu Nutze machen können. Ob der Besitzer etwas von dem Eingriff merkt oder sich im Moment dagegen wehren kann ist im Moment nicht bekannt.

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2 Antworten auf SMS Sicherheitslücke – Hacker könn(t)en mitlesen

  1. Cammie sagt:

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