In Rumänien wird jetzt im „Kampf“ gegen Scherzanrufe bei der Notrufnummer mit harten Bandagen vorgegangen. Eine SMS-Bombe blockiert das Handy des Scherzanrufers für mehrere Stunden.
Irgendwie scheinen die Menschen in Rumänien einen schrägen Humor zu haben. Von den 36 Millionen Anrufen bei der Notrufnummer, stellen sich 33 Millionen als Fehlalarme heraus. Nur 3 Millionen tatsächliche Notrufe gingen bei der Notrufzentrale ein. Das ist gerade Mal ein Zwölftel aller eingehenden Anrufe.
Der Regierung reicht es nun: Die Handys der Scherzbolde sollen mit Hilfe einer SMS-Bombe für mehrere Stunden lahmgelegt werden. Das gab der Telekommunikationsminister Karoly Borbely am Dienstag bekannt.
Die Technik ist dabei so einfach, wie das Prinzip: Der Scherzanrufer bekommt innerhalb kürzester Zeit so viele SMS-Nachrichten, dass sein Handy aus dem Piepsen gar nicht mehr herauskommt. Ersttäter erhalten 50 Nachrichten, Wiederholungstäter werden mit satten 500 Nachrichten bombardiert. Mit den Mobilfunkanbietern will das Ministerium vereinbaren, dass diese Nachrichten kostenlos versendet werden können. Das könnte sonst bei über 30 Millionen SMS-Bomben schnell ein Loch in die Staatskasse sprengen.
Darüber hinaus starten einige Informationskampagnen an Schulen, da die meisten Anrufer Kinder sind. In ganz hartnäckigen Fällen soll die Sim-Karte der Anrufer gesperrt werden.
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18. September 2008 um 11:07 Uhr
Ola!
Wenn das keine Falschmeldung ist, find ich’s dufte! Gleich mal überlegen, ob ich wen bei der rumänischen Regierung kenne. Ich hab da ne Reihe Nummern, die ich gern mal bebomben würde…
Mit hanfigen Grüßen
Steffen
23. September 2008 um 11:06 Uhr
Hallo Steffen!
Falls du noch eine zweite Quelle suchst:
http://wcm.krone.at/krone/S25/object_id__115041/hxcms/
MfG
25. September 2008 um 10:46 Uhr
Tja, das sind eben die Probleme, die man bekommt, wenn Prepaid-Karten ohne Registrierung verkauft werden. Man kent zwar die Nummer des Störenfrieds, aber keine Nase weiß, wer sich dahinter verbirgt, weil nicht registriert wird, wer die SIM gekauft hat.
Wer sich da also mal wieder über unsere System beschweren will, der soll mal in Rumänien vergeblich auf seinen Notarzt warten, wenn er nicht für ernst genommen wird.
hf,
Thommy
6. Oktober 2008 um 10:32 Uhr
attilah hält sich da raus
15. Januar 2009 um 13:06 Uhr
Fehrnsehn für arme ^.^