SMS-Betrug: Zeugin sagt in Kiel aus

Im Kieler Prozess um millionenfachen SMS-Betrug hat nun eine Zeugin ihre Arbeit für die drei Hauptangeklagten geschildert. Die 33-Jährige habe von Zuhause aus die Kunden auf der „Sex-Schiene“ betreut.

Die Anweisung sei gewesen: „Sei versaut, dann klappt es schon“. Anfangs habe sie als Minijoberin für 5 Euro die Stunde gearbeitet. Später habe sie 18 Cent pro eingegangener SMS erhalten. Der Betrieb hat pro Nachricht 89 Cent brutto verdient. Die Kunden seine jedoch gleich am Anfang auf die hohen Übertragungskosten hingewiesen worden. Sie habe „die ganz krassen“ Kunden bedient, welche „sofort zur Sache kommen wollten“. Der Prozess hat am 17. September begonnen.

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