In Eggesin hat ein 16 jähriger Schule per SMs nach Waffen gefragt und angekündigt Menschen verletzen zu wollen. Er wurde von der Polizei vorläufig festgenommen und hatte bei der Verhaftung auch einen Totschläger bei sich.
Per SMs hatte er nach Waffen gefragt und auch im Internet angekündigt, dass er Menschen verletzen wolle. In der Vernehmung hat er aber bestritten, tatsächlich eine Attacke auf Mitmenschen geplant zu haben. Das Jugendamt wurde eingeschaltet. Allerdings wird der Schüler nicht dem Haftrichter vorgeführt. Schon bei der Androhung von Straftaten, kann eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren verhängt werden.
Im Allgemeinen nehmen die Gewalttaten an Schulen in Häufigkeit und auch im Ausmaß immer weiter zu. In Zwickau wurde ein 19-jähriger Schüler des Berufsschulzentrums für Bau- und Oberflächentechnik verhört, da er in Gesprächen mit Mitschüler Gewalttaten androhte. Jedoch sei dieser Fall laut des sächsischen Innenministeriums nicht ernst zu nehmen.
In Ansbach hatte ein Schüler zwei Molotow-Cocktails geworfen und dabei 10 Personen verletzt. An den 11. März werden wir uns auch noch erinnern, als ein 17-Jhriger an seiner alten Schule in Winnenden ein Blutbad anrichtete und sich dann selbst tötete.
Irgendwie fällt mir dazu gar nichts mehr ein. Was geht in den Köpfen dieser Kinder vor? Und vor allem wo sind die Gründe dafür zu suchen? Bei den Eltern, den Medien, der Gesellschaft, dem Schulsystem?
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