GSMA will Anlaufstelle gegen Spam-Nachrichten einrichten

Die GSMA will gegen die weitere Ausbreitung von Spam-Nachrichten mit einer internationalen Anlaufstelle vorgehen. Mit führenden Mobilfunkunternehmen liefen bereits erste Tests des geplanten „GSMA Spam Reporting Service“.

Das Clearingzentrum setzt darauf, dass Handynutzer Spam-verdächtige Aktivitäten, zum Beispiel unerwünschte SMS, melden. Dafür soll die Kurzwahl 7726 genutzt werden, sofern dies die national unterschiedlichen Rufnummernpläne zulassen. Diese Nummer kann auf den Handytastaturen als „SPAM“ eingegeben werden. Aus den Meldungen will man Rückschlüsse auf Art und Ursprung der unerwünschten Nachrichten ziehen und entsprechende Warnhinweise an die Mobilfunkprovider versenden. Der Missbrauch von SMS ist ein weltweites Problem, wie Alex Sinclair, Chief Strategy and Technology Officer der GSMA verlauten lässt.

So hat vor zwei Jahren bereits eine chinesische Firma zugegeben, die Daten von 200 Millionen chinesischen Mobilfunknutzern für unerwünschte SMS-Werbung zu nutzen. Mit ein bisschen Glück kann die GSMA dem SMS-Spam vielleicht einen Riegel vorschieben.

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