EU-Kommission geht gegen die Anbieter von Klingelton-Abos vor

Die EU-Kommission hat den Klingelton-Abo-Fallen nun den Kampf angesagt und sich gezielt auf die Suche nach den schwarzen Scharfen in diesem Bereich begeben – und das scheint sich gelohnt zu haben, denn im Rahmen der Aktion „Sweep“ wurden insgesamt 300 Anbieter von Klingeltönen gefunden, die sich als unseriös erwiesen haben.

Die meisten der Klingelton-Anbieter werben damit, dass man die Klingetöne entweder kostenlos oder durch Entrichtung eines einmaligen Betrages herunterladen kann – was dann am Ende jedoch doch nicht der Fall ist. Stattdessen hat man unwissentlich und auch ungewollt ein Abo abgeschlossen und ist somit in die Kostenfalle getappt.

Damit das in Zukunft anders läuft haben die Verbraucherschutzbehörden der EU-Staaten rund eineinhalb Jahre lang das Internet durchforstet und die 300 unseriösen Anbieter aufgefordert, ihr Angebot zu korrigieren. Einige haben dies getan, andere wiederum sind ganz vom Markt verschwunden. Da immer mehr Kinder und Jugendliche ein eigenes Handy besitzen, wurde auch die Anzahl der „Opfer“ immer höher, die diesen Anbietern auf den Leim gegangen sind. Nun jedoch sollen Geldbußen und eine verschärfte Kontrolle das Angebot transparenter machen.

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