Auch bei Katastrophen erweist sich das Web 2.0 als vorteilhaft – nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti haben sich über die diversen Netzwerke im Internet zahlreiche Menschen zusammengeschlossen, die den Haitianern helfen wollen. Darüber hinaus starteten auch Dienste wie Twitter oder Facebook Spendenaktionen.
Zudem kann man auf diesen Plattformen auch in Echtzeit miterleben, welche Hilfseinsätze gerade gestartet werden und wie die Lage vor Ort ist. Auch die Haitianer nutzen momentan verstärkt die sozialen Netzwerke, was zum Teil auch daran liegt, dass die Telefonverbindungen zusammengebrochen sind.
Betroffene nutzen diese Plattformen nun, um zum einen über ihr Schicksal zu berichten aber auch, um Hilfe anzufordern. Allein auf Facebook gibt es pro Minute rund 1500 neue Meldungen zu diesem Thema. Mit Hilfe des Bündnisses „Aktion Deutschland hilft“ kann man zum Beispiel auch mit dem Versand einer SMS helfen, denn dabei werden dann fünf Euro für die Notleidenden in Haiti gespendet. Dafür muss man lediglich eine SMS mit dem Text „Haiti“ an die Nummer 81190 senden.
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