Blick über den Tellerrand: Bei Gefahr Alarm per SMS

Das Handy erfüllt inzwischen viele Funktionen und es wird in einigen Ländern auch zur Alarmierung der Bevölkerung bei Gefahren eingesetzt. In Regionen, die zum Beispiel von Tsunamis bedroht sind, können die Bewohner per SMS informiert werden, wenn eine entsprechende Gefahr droht.

Auch Israel nutzt diese Möglichkeit, hier geht es allerdings um Raketenangriffe. Im Normalfall werden Sirenen genutzt, um die Bevölkerung auf eine Bedrohung aufmerksam zu machen, parallel dazu könnte jedoch auch die SMS eingesetzt werden. Das Schweizer Bundesamt für Bevölkerungsschutz erwägt ebenfalls, ein solches System einzuführen.

Ein Grund, der eindeutig für das System spricht ist, dass es inzwischen auch in solchen Gebieten Handyempfang gibt, in denen es keine Sirenen zur Alarmierung bei Gefahr vorhanden ist. Wenn man also SMS und Sirene kombinieren würde, könnte man im Ernstfall deutlich mehr Menschen erreichen. Ein weiterer entscheidender Aspekt sind dabei auch hörbehinderte Personen, die ebenfalls von der SMS profitieren würden. Neben der Warnung an sich könnte eine solche SMS auch Informationen zur Verhaltensweise bei einer akuten Gefahr beinhalten. Allerdings könnte es bei einem solchen Alarm zu einer Überlastung der Netze kommen – das ist ein Aspekt, der also noch geklärt werden muss.

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