SMS, E-Mail und Instant Messaging fördern Dialekte. Bairisch hat bei den Jugendlichen von 12 – 14 bereits Kult-Status erreicht. „I kaamad ma bled fia, wenne mid meine Freind hochdeitsch redn oder schreim daad”. Noch vor ein paar Jahren hätte sich ein Jugendlicher mit diesem Satz in der SMS ins Abseits geschossen – Bairisch war megaout.
Und wer es trotzdem benutzte machte Fehler. Schüler an einer Münchner Realschule machten aus „Ziegen“ „Ziagn“ – Das es eigentlich „Goaß“ heißt ist dabei wahrscheinlich nicht von Bedeutung.
Doch anscheinend hat sich Kompetenz der Bairisch-Schreiberlinge verbessert. Der Dialekt hat aber noch einen anderen Vorteil. Denn im Bairisch sind die Wörter oft kürzer, als im Hochdeutsch, da sehr oft bei Zweisilbigen Wörtern die Endsilbe wegfällt. So heißt es „lobn“ oder „tragn“ statt loben und tragen. Die Jugendlichen haben intuitiv erkannt, dass Bairisch schneller zu schreiben geht.
Heinz-Peter Meidinger, der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands meint, die SMS könnte daher sogar die Chance sein den bairischen Dialekt zu „retten“. Also ich versteh bairisch nicht mal akustisch, ich glaub also auch nicht, dass ich es lesen kann. Vielleicht liegt es am Alter.
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Is doch mal gut das die bayerische Sprache wieder auflebt! Dialekte sollten nicht von Bedeutung verlieren, denn bei uns spricht man sowiso nur noch “Denglisch”
Mir solls recht sein-ich bin en halber bayer des weg n hatt ich damnit no nie probs. Wer mein SMS deutsch ned akzeptiert hat-mein gott es gibt no andre leuds die heller im kopf sin =)