Manchmal gibt es anscheinend nichts Interessantes zu erforschen und dann werden Studien und Forschungen auf kuriosen Gebieten betrieben. Die Ergebnisse sind aber teilweise doch interessant, wie folgende Studie beweist, finde ich.
Die Studie des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt auf, dass die Form, in der wir Kommunizieren – etwa über SMS oder E-Mail – einem wiederkehrenden Muster folgt, wie man es auch in der Natur findet. Auch Naturereignisse – wir wollen es jetzt mal nicht Katastrophen nennen – verlaufen nach dem gleichen Schema. Besondere Ähnlichkeit hat die SMS Kommunikation mit einem Erdbeben, wie der Studienautor Jürgen Kurths erklärt.
Bis jetzt nur „Bla“ verstanden? Geht mir auch so. Aber weiter im Text: Es finden sich Analogien in den zeitlichen Abständen und auch in der Dauer ihrer Erstellung. SMS-Dialoge beginnen mit einer Initial-Nachricht, die das Thema vorgibt. Es folgt dann eine Reihe von Antworten und Gegenantworten mit sehr kurzen Zwischenintervallen. Ist das Thema erschöpft, kehrt dann wieder Ruhe ein. Die Initial-SMS findet natürlich zu einem zufälligen Zeitpunkt statt, da sie die Kommunikation schließlich beginnt. Die folgenden SMS folgen jedoch einem Muster.
Dieses Muster findet sich in der Natur bei Erdbeben wieder. Nach einem Initialbeben folgen in kurzen Intervallen kleine Nachbeben. Auch bei Waldbränden lässt sich ein gleiches Muster feststellen und auch ein großer Regenfall kann kleine Regenfälle nach sich ziehen. Doch warum bildet der Mensch hier keine Ausnahme, schließlich sind wir intelligente, denkende Individuen – zumindest einige von uns. Die Antwort soll laut Kurths in den Neuronen liegen, die ebenfalls nach diesem Prinzip funktionieren. So sollen sich auch epileptische Anfälle besser vorhersagen lassen. Wer mal schauen will, mit was sich manche Menschen die Zeit vertreiben, findet hier ein PDF-Dokument, welches Informationen über diese Studie enthält.
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Tolle Seite und noch dazu dieser Blog, super. Ist echt cool, was es alles so gibt und ich habe onehin eine Schwäche für solche Studien. Danke für die Info und macht weiter so!