Laut einer aktuellen Studie wurden im dritten Quartal dieses Jahres 393,7 Millionen Smartphones weltweit verkauft, womit der Smartphone-Markt im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 Prozent gewachsen ist. Prognosen stuften das Wachstum im Vorfeld bei 9,3 Prozent ein. Und obwohl die aktuellen Ergebnisse nach viel klingen, handelt es sich dabei um das zweit niedrigste Plus innerhalb der letzten zwei Jahre.
Viele Verbraucher halten sich mit der Anschaffung neuer Smartphones zurück, was unter anderem auch daran liegen kann, dass sie darauf warten, dass bestimmte Geräte veröffentlicht werden – so wie es beispielsweise bei Apples iPhone 4S der Fall war.Und die wirtschaftliche Ungewissheit könnte auch ein Grund für die Zurückhaltung sein.
Besonders die Märkte in den USA und Europa sind laut der Marktforscher davon betroffen. Noch vor zwei Jahren machten die Smartphones erst einen geringen Teil des Gesamtmarktes aus, mittlerweile konzentrieren sich die führenden Unternehmen wie HTC, Apple, Samsung und RIM allerdings hauptsächlich auf die Geräte. Wenn man allerdings Handys und Smartphones zusammenrechnet, liegt Nokia nach wie vor an der Spitze. Samsung könnte den Finnen den Platz aber schon bald streitig machen, denn während der Marktanteil von Nokia bei 27,1 Prozent liegt, rangiert Samsung mit 22,3 Prozent knapp dahinter und konnte im Vergleich zum Vorjahr mehr als die Hälfte Abstand gut machen. Auf dem dritten Platz folgt LG mit nur noch 5,4 Prozent Marktanteil. Das chinesische Mobilfunkunternehmen ZTE liegt derzeit zwar noch auf Platz 4, das könnte sich jedoch schon bald ändern, denn es erzielte das größte Wachstum in der Top 5.
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