Das mobile Zahlungsverfahren per SMS hat Kenia innerhalb von wenigen Jahren grundlegend verändert. Nach Aussage eines M.I.T.-Forschers können die Einwohner des Landes bald vom SMS-Outsourcing profitieren.
Wer in Kenia den Taxifahrer bezahlen will, macht das ganz einfach per SMS, gleiches gilt für Stromrechnungen. Auch wer in ländlichen Regionen Wasser braucht, kann zu einer Selbstbedienungsstation gehen, die mit einem Mobiltelefon ausgestattet ist und sein Wasser per SMS kaufen.
Das Zahlungsverfahren hat der lokale Mobilfunkanbieter Safaricom eingeführt. Vor zwei Jahren wurde M-Pesa eingeführt. Im Sommer diesen Jahres wurde das mobile Zahlungsverfahren bereits von 7 Millionen Menschen genutzt, die insgesamt etwa drei Milliarden US-Dollar transferiert hatten.
Das Start-Up txteagle (wir haben schon darüber berichtet) schick kleinere Übersetzungsaufgaben per SMS und pro Antwort erhalten die freien Mitarbeiter 8 Cent. In Zukunft soll das Angebot auf Umfragen erweitert werden und auch verschiedene Dienstleistungen will man künftig anbieten. So sollen Diagnosen aus westlichen Krankenhäusern nach Kenia geschickt werden. “Im Gesundheitswesen allein werden pro Jahr 15 Milliarden Dollar für Transkriptionen ausgegeben”, weiß Eagle zu berichten. Schon ein kleiner Teil dieser Kosten würde viele Kenianer aus der Armut holen.
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